Düngung - Glossar

Normalerweise muss ein Gartenteich, indem Fische eingesetzt werden oder andere Tiere umherkrabbeln, nicht gedüngt werden. Die Tiere scheiden Exkremente aus, die in Wasser gelöst, die Pflanzen in der Regel mit genügend Nährstoffen versorgen. Kommen Futterreste, die zu Boden sinken, oder abgestorbene Pflanzenteile hinzu, dann werden durch die Zersetzungsprozesse weitere Nährstoffe freigesetzt. Dann besteht sogar die Gefahr, dass der Gartenteich überdüngt wird und eine massenhafte Algenblüte einsetzt.

Wenn Teichpflanzen nicht recht wachsen wollen oder nicht blühen, dann kann man sie gezielt düngen. Dazu kippt man aber auf keinen Fall Flüssigdünger ins Teichwasser, sondern platziert Langzeitdünger in Form von Stäbchen oder Kügelchen in das Pflanzsubstrat und zwar möglichst nah an den Wurzeln. Kauft man Seerosen oder andere Teichpflanzen als Containerware dann bekommt man mit der Pflanze und dem Pflanzkorb oft schon ein fertiges Teicherdegemisch und die passenden, auf die Pflanze abgestimmten Langzeitdünger in Form von Düngekegeln oder –Kügelchen.

Auch die Pflanzen der Feuchtzone und im Teichhintergrund sollte nur ganz gezielt und sparsam gedüngt werden, damit bei starken Niederschlägen kein Dünger in den Teich eingeschwemmt wird.



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