Fischfutter - Glossar

Auch wenn die Fische in einem gut strukturierten und mit Pflanzen besetzten Gartenteich ein abwechslungsreiches Nahrungsangebot finden, reicht dies meist nicht aus, um auf eine Zufütterung vollständig verzichten zu können.

Als Fischfutter eignet sich natürlich am besten Lebendfutter. Je nachdem, ob es sich um Bodenfische oder Fische der mittleren und oberen Wasserschichten und um reine Räuber (sogenannte Carnivore) oder um Allesfresser (Omnivore) handelt, eignet sich als Lebendfutter Zooplankton, Mückenlarven, Würmer und kleinere Wasserschnecken – also das, was man auch Aquarienfischen als Lebendfutter anbieten würde.

Reine Pflanzenfresser (Herbivore genannt) sollte man ohnehin nicht im Gartenteich halten, da sie schnell mit dem Bestand an Wasserpflanzen aufräumen würden. Ersatzweise kann auch aufgetautes Frostfutter reichen. Trockenfutter (getrocknete Mückenlarven, Wasserflöhe u.ä.) und Flockenfutter wird nur von Fischen angenommen, die gewohnt sind ihre Nahrung an der Wasseroberfläche zu suchen.

Zu Boden sinkendes Zierfischfutter in Form von Pellets oder Futtertabletten, wie es für bodenbewohnende Aquarienfische geeignet ist, würde im Gartenteich zu schnell im Bodenmulm am Teichgrund versinken, sich zersetzen und damit die Wasserqualität im Teich belasten.



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