Plankton - Glossar

Zum Plankton zählen alle im Wasser lebenden mikroskopisch kleinen Lebewesen, die sich in einer bestimmten Wasserschicht weniger durch Eigenbewegung als durch Schwebeforstsätze oder Öleinlagerungen halten, die ihnen den nötigen Auftrieb verleihen. Zum Plankton zählen Einzeller, aber auch mehrzellige Algen, und Wirbellose.

Man unterscheidet zwischen Phytoplankton (vor allem Algen) und Zooplankton (tierischen Lebewesen). Aber auch Planktere sind zu gerichteter aktiver Fortbewegung imstande. Sieht man sich das Leben im Wasserstropfen aus den verschiedenen Wasserschichten des Gartenteichs unter dem Mikroskop einmal genauer an, dann erkennt man unzählige Pantoffeltierchen und andere Einzeller, die ständig umher wuseln oder bestimmte, heller ausgeleuchtete Areale meiden oder gezielt ansteuern, sich in Schwebstoffflocken verstecken oder im Mulm nach Nahrung suchen.

Selbst planktische Algen können größere Strecken im Wasser zurücklegen. So sammeln sich die meisten Grünalgen tagsüber dicht unter der Wasseroberfläche, um genügend Licht für ihre Photosynthese zu erhalten, während sie sich in der Dunkelheit in tiefere Wasserschichten absinken lassen, um ihren Fressfeinden zu entgehen.

Wasserflöhe und Hüpferlinge halten sich dagegen tagsüber in den unteren Wasserschichten auf, u.a. um ihren potentiellen Fressfeinden, das sind vor allem planktonfressende Fische, zu entgehen. In der Dunkelheit führen sie dann eine Vertikalwanderung in Richtung Wasseroberfläche durch. Dieses Phänomen lässt sich selbst in Gartenteichen von wenig mehr als 1m Wassertiefe beobachten.



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