Planktonteich - Glossar

Zum Zooplankton zählen Wasserflöhe, Hüpferlinge, Büschelmückenlarven (von Aquarianern meist als weiße Mückenlarven bezeichnet) und viele andere im Wasser schwebende Kleinlebewesen, die von den meisten Fischen gerne als Nahrung angenommen werden.

Da im Gartenteich das Zooplankton sehr schnell von den Fischen restlos weggefressen wird, muss man Zooplankton bei Bedarf zufüttern. Dazu legt man am besten neben dem eigentlichen Gartenteich einen etwas kleineren Miniteich von geringer Wassertiefe an, in welchem neben einigen Stängel sauerstoffliefernder Unterwasserpflanzen (Tausendblatt, Wasserpest oder Hornkraut) und einigen wenigen Schwimmpflanzen zur teilweisen Abschattung das Wasser mit planktischen Grünlagen und einer Portion Wasserflöhen (am besten eignen sich das die Riesen-Wasserflöhe Daphnia magna aus dem Zoofachhandel) animpft.

Man muss aber darauf achten, dass das Zooplankton nicht aus mit Fischen besetzten Teichen oder natürlichen Tümpeln, Weihern oder Seen stammt. Denn dann wäre das Risiko zu groß, dass man mit dem Plankton als Zwischenwirt auch Fischkrankheiten einschleppt. Aus dem gleichen Grund sollte man auch auf eigene Kescherzüge aus solchen Gewässern verzichten. Das gilt auch für die Entnahme von Wasserpflanzen aus Naturgewässern. Stattdessen wird sich in den sommerwarmen Monaten eine dichte Population von Zooplanton im eigenen Miniteich entwickeln, aus dem man alle paar Tage eine größere Portion von Wasserflöhen heraus fangen und an die Fischen im Gartenteich verfüttern kann.

Hält man dabei regelmäßige Fütterungszeiten ein, dann werden sich die Fische dank ihrer „Inneren Uhr“ schon wenige Minuten zuvor pünktlich am Futterplatz einfinden.



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