Teichheizung - Glossar

Einheimische Fische sind in der Regel winterfest und können in einem ausrechend tiefen Gartenteich, der nicht bis zum Grund zufriert, draußen überwintern. Exotische Fische aus tropischen und subtropischen Regionen müssen im Spätherbst ins Winterquartier im Haus umziehen.

Koi, die japanisch-chinesischen Farbkarpfen, sind zwar eigentlich nichts anderes als Abkömmlinge unserer einheimischen Karpfen. Aber durch die jahrhundertelange Auslese und Zuchtwahl auf bestimmte Farbschläge reagieren sie wesentlich empfindlicher auf Milieuänderungen im Teich und vertragen keine niedrigen Wassertemperaturen. Ein Umsiedeln in ein Aquarium im Spätherbst kommt aber für diese großen Fische in der Regel nicht infrage. Daher muss das Teichwasser im Winter kontinuierlich erwärmt werden.

Der Fachhandel bietet dazu spezielle Teichheizungen mit einer Leistung zwischen 1 und 9kW an. Die Heizleistung muss dabei auf die Wassermenge im Teich abgestimmt werden. Teichheizungen sind regelbar und können über eine Zeitschaltuhr oder einen Timer eingestellt werden, je nachdem ob die Anzeigen digital oder analog im Display dargestellt werden. Die Heizelemente müssen aus einem rost- und korrosionsfreien Material hergestellt sein.

Damit sich die Wassertemperatur im Teich gleichmäßig verteilt, muss über eine Teichpumpe oder eine andere Umwälzeinrichtung für eine entsprechende Wasserströmung gesorgt werden. Bei einer zu geringen Strömung muss sich das Thermoelement über einen entsprechenden Strömungsschalter automatisch abschalten lassen. Ebenso sinnvoll ist eine Thermosicherung als Überhitzungsschutz.



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