Überlaufschutz - Glossar

Bei starken Regenfällen kann der Teich über seine Ufer treten. Fällt dann der Pegelstand wieder, kann unter Umstände mit dem zurücklaufenden Wasser Erde aus der Umgebung in den Teich mit eingeschwemmt werden. Dadurch kann das Wasser getrübt und überdüngt werden.

Um dies zu vermeiden und um einen möglichst gleichmäßigen Wasserstand zu erhalten, sollte unbedingt ein wirksamer Überlaufschutz im Teich installiert werden. Dazu bringt man dicht über der Wasseroberfläche ein Abflussrohr an. Um zu vermeiden, dass Fische, Kaulquappen oder auch kleinere Wirbellose in das Rohr gelangen oder Pflanzenreste oder andere größere Teilchen das Rohr verstopfen, muss man ein engmaschiges Gitter vor der Öffnung des Abflussrohres anbringen.

Stattdessen kann man auch einen Überlaufstutzen verwenden. Da er den Teichrand um einiges überragt und damit den Gesamteindruck eines naturnahen Garteneichs stört, kann den Überlaufstutzen mit größeren Steinen kaschieren. Als weiteren Sichtschutz kann man eine Gruppe von Röhrichtpflanzen rund um den Überlaufstutzen anpflanzen.



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