Wühlmäuse - Glossar

Wühlmäuse können im Garten auf der Suche benagbaren Wurzeln, Zwiebeln und Knollen große Schäden anrichten. Unter Umständen machen sie dabei auch vor einem Gartenteich nicht Halt und könnten bei ihrer unterirdischen Wühlarbeit auch die Teichfolie beschädigen.

Besonders gefährdet sind dabei Hochteiche, die nur teilweise in den Boden eingelassen sind, zum größeren Teil aber das übrige Gartenniveau überragen und durch einen ringsum laufenden Erdwall abgestützt werden. Damit die Wühlmäuse in diesem Erdwall keine Gänge anlegen können, kann man ein Netzt aus einem engmaischen, kunststoffummantelten Kükendraht in den Damm eingraben.

Entsprechend kann man auch einen Hangteich sichern. Aufsitzteiche, die meist als Fertigteiche aus einem Kunststoffmaterial oder aus Beton hergestellt werden, sind natürlich weniger gefährdet.

Wird das Gelände stark von Wühlmäusen und anderen unterirdischen Nagern frequentiert, lohnt sich vielleicht auch eine entsprechende Sperre rund um den ebenerdigen Gartenteich. Dazu gräbt man in einem Uferabstand von etwa einem halben Meter den Kükendraht so ein, dass er bis 80cm tief ins Erdreich ragt. Danach füllt man den entstandenen Graben mit feinem Sand oder scharfkantigem feinem Split auf. Dann hat man gleichzeitig auch eine wirksame Barriere gegen gefräßige Nacktschnecken errichtet.



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