Zeolith - Glossar

Statt Aktivkohle nutzen viele Aquarianer und Gartenteichbesitzer Zeolith als Filtermaterial, um Feinstaub und Schadstoffe aus dem Wasser zu entfernen. Zeolithe sind eine umfangreiche Stoffgruppe, von denen mehr als 45 in der Natur vorkommen und weitere 150 synthetisch hergestellt werden können.

Zeolithe bilden eine regelmäßige Gerüststruktur aus Aluminium- und Silizium-Oxiden. In den Kanälen und Poren können im Wasser gelöste Stoffe adsorbiert werden. Zeolithe funktionieren wie ein Molekularsieb. Dadurch ergibt sich eine immens große innere Oberfläche. Pro Gramm Zeolith rechnet man mit einer Oberfläche von wenigstens 1.000 qm. Zeolith wirkt als Ionenaustauscher, sodass sich damit Wasser enthärtet lässt – eine wichtige Anwendung, wenn man in einer Region mit Leitungswasser mit hohem Kalkgehalt wohnt oder ein Moorbeet anlegen will.

Außerdem kann Zeolith schädliche Stickstoffverbindungen wie Ammonium und Nitrit aus dem Wasser eliminieren. Auch Schwermetalle können damit aus dem Wasser entfernt werden. Auch zum Entchloren von Leitungswasser wird es eingesetzt.



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