Was tun, wenn Enten den Teich besuchen?

Man kennt das vielleicht von großen Teichen und Weihern in öffentlichen Parkanlagen: Ein Schwanenpaar zieht majestätisch seine Kreise oder eine Stockentenmutter führt eine Schar schnatternder Entenküken an. Will man auch Wassergeflügel halten, dann muss man sich entscheiden: Entweder ein reiner Ententeich oder ein Gartenteich mit Pflanzen und Fischen. Beides lässt sich kaum miteinander verbinden. Selbst die kleinen, farbenfrohen Mandarinenten könnten im Gartenteich erheblichen Schaden anrichten.

Enten räumen zwar unter den überzähligen Wasserschnecken auf, machen aber auch vor den Teichpflanzen nicht Halt. Ihre Gefräßigkeit kennt keine Grenzen, und bald ist von den sorgsam gepflegten Seerosen nicht mehr viel übrig. Anschließend werden dann beim Gründeln die untergetauchten Wasserpflanzen verspeist. Die Exkremente der Wasservögel belasten das Wasser massiv und auch rund um den Teich sammeln sich die Kothäufchen an.

Was aber tun, wenn sich ein Wildentenpärchen als ungebetene Gäste auf dem heimischen Gartenteich niederlässt? Man sollte sie so rasch wie möglich verscheuchen, bevor sie sich häuslich niederlassen und beginnen, die Teichpflanzen zu dezimieren. Um den Enten aber schon den Anflug zu erschweren, spannt man einige Drähte oder Plastikschnüre kreuz und quer über die Wasserfläche.