Der Aufsitz- und Hochteich

Wer sich die schweißtreibende Arbeit des Erdaushubs für den Gartenteich sparen will oder einen derart steinig-felsigen Untergrund hat, so dass es fast unmöglich ist den Teich ebenerdig in den Boden einzusenken, der muss trotzdem nicht auf einen eigenen Gartenteich verzichten. Die Lösung bietet ein Aufsitz- oder Hochteich. Unter einem Aufsitzteich versteht man einen Teich, der freistehend auf einem festen Untergrund steht. In der Regel handelt es sich dabei um einen Fertigteich mit den geringen Ausmaßen eines Miniteichs. Ein Hochteich ist ein Teich, der teilweise oder vollständig das Geländeniveau überragt; er kann bis zu einer bestimmten Höhe in den Boden eingelassen werden. Der aus dem Boden herausragende Teil wird in der Regel dann durch eine umlaufende Stützmauer gestützt. Ein Sonderfall wäre ein Teich in Hanglage, der auf der Hangseite mit der Erdoberfläche abschließt, talwärts aber freisteht und durch einen Damm gesichert wird.

Einen Hochteich kann man aus Natursteinen mauern oder aus Beton gießen. Um einen solchen Hochteich auf Dauer wasserdicht zu halten, muss man ihn innen mit Teichfolie auskleiden, mit Polyesterharz ausgießen oder mit Flüssigfolie überpinseln. Stattdessen kann man aber auch einen Fertigteich oder einen Mörtelkübel aus Kunststoff auf eine ebene Fläche stellen und von einem Erdwall umhüllen und mit einer imprägnierten Holzverschalung optisch verkleiden. In beiden Fällen muss man den Teich mit Hilfe einer Wasserwaage sehr genau horizontal ausrichten.