Wurzelnackte Pflanzen – Glossar

Im Gegensatz zu Containerpflanzen bekommt man wurzelnackte Pflanzen ohne Substrat. Meist sind bis auf die Hauptwurzel auch selbst feinere Nebenwurzeln entfernt worden. Auch Stecklinge fallen in diese Rubrik. Solche Wurzelware ist zwar wesentlich billiger als Containerware, wächst aber auch schwieriger und langsamer an – abgesehen von submersen Wasserpflanzen, die meist grundsätzlich als unbewurzelte Stängelware geliefert werden.

Wurzelnackte Landpflanzen, die sich für die Feuchtzone und den Teichhintergrund eignen, sollte man einige Stunden bevor sie ausgepflanzt werden, wässern. Dann muss ein entsprechend großes Pflanzloch ausgehoben werden, die Pflanze so eingesetzt werden, dass sich ihre Wurzeln ungestaucht im Pflanzloch ausbreiten können und der Wurzelhals dicht unter der Erdoberfläche liegt. Das Pflanzloch wird dann mit einem geeigneten Substrat aufgefüllt, eingeschlämmt und mit einem geeigneten Langzeitdünger versorgt.

Solche wurzelnackten Pflanzen kann man eigentlich nur im Frühjahr nach den letzten Frosttagen pflanzen, damit sie sich während der Vegetationsperiode zu kräftigen, robusten Stauden entwickeln können. Für im Wasser stehende Stauden sollte man dagegen ausschließlich auf Containerware zurückgreifen. Die Anzucht von Seerosen-Schnittlingen u.ä. Teichpflanzen bleibt erfahrenen Gärtnern überlassen.

Containerpflanzen haben zudem den Vorteil, dass sie fast das ganze Jahr hindurch – außerhalb der Frostperiode in oder an den Gartenteich gesetzt werden können.

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