Quarantäne – Glossar

Hat man vor zu einem bereits mit Fischen besetzten Gartenteich weitere Fische hinzuzusetzen, dann sollte man sie zuvor in einem geeigneten Quarantänebecken (im Halbschatten und mit ausreichender Belüftung) einige Tage separat halten und beobachten. Weisen sie keinerlei Körpermerkmale auf, die auf eine Fischkrankheiten oder ein Befall mit Parasiten hindeuten, und zeigen auch keine Verhaltensauffälligkeiten (Flossenklemmen, Scheuern oder unnormales, unkoordiniertes Schwimmen) dann kann man sie auch ohne vorbeugende Behandlung mit Medikamenten in den Gartenteich zu den anderen Fischen setzen.

Auch Wasserschnecken, Muscheln und Krebse können als Zwischenwirte für Fischparasiten und -Krankheiten infrage kommen. Daher sollte man diese Wirbellosen auch für einige Zeit in ein Quarantänebad setzen und vorbeugend mit einem Bakterien-, Pilz- und Parasitenhemmenden Mittel behandeln, bevor man sie in den Gartenteich setzt. Umgekehrt müssen verhaltensauffällige Fische und solche, deren Veränderung von Körper und Flossen auf eine Krankheit hinweisen könnten, möglichst rasch aus dem Gartenteich heraus gefangen und in einem Quarantänebad mit geeigneten Medikamenten behandelt werden.

Ist die Krankheit auskuriert, dann können die behandelten Fische unter Beachtung der Inkubationszeit, die bei einigen Fischkrankheiten sehr lang sein kann, wieder in den Teich zurückgesetzt werden.

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