Pfennigkraut
Lysimachia nummularia

Das Pfennigkraut

Das Pfennigkraut (Foto: H. Zell, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

Pflege
Einfach
Zucht
Einfach
Wassertiefe
0 bis 20 cm
Standort
sonnig bis halbschattig
Winterhart
Ja
Wuchshöhe
bis 5 cm
Blütenfarbe
Gelb
Blütezeit
Mai bis Juni
Vermehrung
Stecklinge, bewurzelte Stängelstücke
Besonderheiten
sehr vielseitig einsetzbar

Das Pfennigkraut ist eine mehrjährige und immergrüne Staude. Sie breitet sich mit ihren dicht am Boden liegenden beblätterten Stängeln als Bodendecker rasch aus. Daher ist die Pflanze am Teichrand, aber auch als Unterwasserpflanze in der Flachwasserzone des Gartenteichs besonders vielseitig einsetzbar.

Verbreitung und Lebensraum des Pfennigkrauts

Das Pfennigkraut ist in klimatisch gemäßigten Zonen Europas und Asiens weit verbreitet und fast überall häufig. Es besiedelt dabei vor allem die Ränder von Gräben und Gewässerufer, Feuchtwiesen und Auwälder.

Es breitet sich vor allem auf nährstoffreichen und frischen, bis feuchten, lehmhaltigen Böden aus, wobei der Kalkgehalt des Bodens keine Rolle spielt. In den bayrischen Alpen kommt es bis in Höhenlagen von 1.300 m ü. NN vor.

Das Pfennigkraut wurde fast weltweit als Zierpflanze eingeführt und ist inzwischen in vielen Regionen auch außerhalb Europas und Asiens eingebürgert worden und verwildert.

Merkmale, Form und Färbung des Pfennigkrauts

Das Pfennigkraut Lysimachia nummularia gehört zu den Gilbweiderich-Arten der Gattung Lysimachia in der Familie der Primelgewächse. Der Name Pfennigkraut, sowie der wissenschaftliche Artname nummularia nimmt Bezug auf die pfenniggroßen, mehr oder weniger runden Laubblätter der Pflanze.

Wuchs

Das Pfennigkraut ist eine mehrjährige und immergrüne Staude, die dicht über dem Boden kriechend zwischen 10 und 50 cm lange Pflanzenstängel bildet, während die Wuchshöhe kaum mehr als 5 cm beträgt.

Die runden, bis breit eiförmigen, grünen Blätter sind gegenständig mit kurzen Stielen an den Stängeln angeordnet.

Blüte

Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Die leuchtend gelben Blüten sind im Verhältnis zu den kleinen Laubblättern mit einem Durchmesser von bis zu 3 cm relativ groß.

Die fünf Blütenblätter der Blütenkrone sind flach ausgebreitet. Die Blüten haben kräftige, lange Stiele, die in den Blattachseln stehen und die Blüten über das Blätterdach der Pflanze hinausheben.

Meist entwickeln sich aus diesen Blüten keine Früchte. Denn obwohl sie von Insekten besucht werden, sind die Blüten meist steril. In seltenen Fällen bilden fruchtbare Blüten jedoch Kapselfrüchte, deren Samen sich vor allem übers Wasser ausbreiten.

Das Pfennigkraut vermehrt sich aber vor allem vegetativ: Die Stängel bilden in regelmäßigen Abständen an den Knoten der Pflanze Wurzeln, mit denen sie sich im Boden verankern. Irgendwann reißt die Verbindung dieser bewurzelten Stängelstücke zur Mutterpflanze ab und es bilden sich Tochterpflanzen.

Zuchtsorte Aurea

Neben der grünblättrigen Wildform des Pfennigkrautes gibt es auch eine Zuchtsorte ‘Aurea‘ mit goldgelben statt grünen Blättern.

Die Sorte ‚Aurea‘ des Pfennigkrautes hat goldgelbe Blätter
Die Sorte ‚Aurea‘ hat goldgelbe Blätter (Foto: Jerzy Opiola, Creative Commons Attr.-Share Alike 4.0 International).

Von dieser Sorte gibt es auch eine submerse, untergetaucht im Wasser lebende Form, die gerne als Aquarienpflanze genutzt wird.

Pflege im Gartenteich

Kaum eine Pflanze lässt sich derart vielseitig im Garten einsetzen wie das Pfennigkraut. Man kann es sogar im Steingarten einsetzen – etwa im Halbschatten an einem kleineren Hang mit einem frischen bis feuchten Boden. Es übersteht aber auch längere Trockenperioden.

Pflanzt man es in einiger Entfernung von einem Gartenteich, so streben die langen Stängel von sich aus immer dem Wasser entgegen. Mit dem dichte Pflanzenteppiche bildenden Pfennigkraut kann man auf diese Weise ansonsten unnatürliche Uferpartien von Folienteichen kaschieren.

Unsere Erfahrung

Nach eigenen Beobachtungen breitet sich das Pfennigkraut aber auch weiter bis in die Flachwasserzone von etwa 30 cm Wassertiefe aus und wächst sogar im Winter unter Wasser weiter.

Als Nährstoffzehrer trägt das Pfennigkraut zur Klärung und Sauerstoffanreicherung des Teichwassers bei.

Das Pfennigkraut im Aquarium

Aber auch als Aquarienpflanze kann das Pfennigkraut verwendet werden. Es wächst dabei sowohl im Kaltwasserbecken als auch im Warmwasseraquarium bei Wassertemperaturen bis zu etwa 25° C.

Der Aquarienhandel bietet zwar speziell für den Einsatz als Aquarienpflanze gezüchtete Formen an, aber auch der jahreszeitliche Wechsel von „normalem“ Pfennigkraut zwischen Gartenteich und Aquarium als Winterquartier, beispielsweise zusammen mit tropischen Zierfischen, ist ohne weiteres möglich.

Vermehrung des Pfennigkrauts

Das Pfennigkraut lässt sich leicht vegetativ vermehren – sowohl durch Stecklinge als auch durch Abtrennen bewurzelter Stängelstücke.

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