Lanzettblättriger Froschlöffel
Alisma lanceolata

Lanzettblättriger Froschlöffel

Lanzettblättriger Froschlöffel (Foto: Christian Fischer, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

Pflege
Einfach
Zucht
Einfach
Wassertiefe
0 bis 10 cm
Standort
sonnig
Winterhart
Ja
Boden
feucht, nährstoffreich
Boden
50 bis 70 cm
Blütenfarbe
Weiß bis Rosa
Blütezeit
Juni bis Juli
Vermehrung
Samen, vegetative Teilung

erhalbnDer Lanzettblättrige Froschlöffel ist fast weltweit verbreitet, in Deutschland aber eher selten. Er besiedelt vor allem die Uferrandzone kleinerer Gewässer mit schlammigem, nährstoffreichem Boden. Im Gartenteich eignet er sich am besten für einen Platz in der Feuchtzone.

Verbreitung und Lebensraum des Lanzettblättrigen Froschlöffels

Der Lanzettblättrige Froschlöffel (Alisma lanceolatum) ist eine von drei einheimischen Froschlöffelarten, aber seltener als der Gemeine Froschlöffel Alisma plantago-aquatica.

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Lanzettblättrigen Froschlöffels reicht allerdings viel weiter – von Europa bis weit nach Mittelasien und China. Der Lanzettblättrige Froschlöffel kommt aber auch im Nordwesten des indischen Subkontinentes, im Magrheb Nordafrikas und auf den Makaronesischen Inseln vor. In Australien, Süd- und Nordamerika wurde diese Froschlöffel-Art eingeschleppt und ist dort inzwischen verwildert.

Als invasive Art, die sich mit Hilfe ihrer Knollen und Samen rasch ausbreiten kann, gefährdet sie in Asien inzwischen an vielen Plätzen sogar den Reisanbau. Der Lanzettblättrige Froschlöffel kann also zurecht inzwischen als Kosmopolit bezeichnet werden.

In Regionen in denen der Gemeine Froschlöffel und der Lanzettblättrige Froschlöffel gemeinsam vorkommen, bilden sie wahrscheinlich sogar Hybride, die im Aussehen und in der Form der Blätter zwischen beiden Arten liegen.

Innerhalb Europa gilt der Lanzettförmige Froschlöffel als eher seltenere Art. In Teilen Deutschlands wird er auf den Roten Listen als vom Aussterben bedrohte Art geführt. Der auf Teichpflanzen spezialisierte Gartenfachhandel bietet jedoch auch Pflanzen des Lanzettförmigen Froschlöffels aus langjährigen Nachzuchten an.

In der Natur besiedelt der Lanzettblättrige Froschlöffel nährstoff- und schlickreiche Uferzonen stehender Gewässer – das können kleinere Tümpel, wasserführende Gräben und ähnliche, kleinere Gewässer sein. Er verträgt auch zeitweise trockenfallende Böden. Er bevorzugt allerdings sonnige, warme Plätze mit einem leicht alkalischen Substrat, kommt nicht in saurem Milieu vor.

Merkmale, Form und Färbung des Lanzettblättrigen Froschlöffels

Der Lanzettblättrige Froschlöffel (Alisma lanoceolatum) gehört zur Familie der Froschlöffelgewächse.

Blätter

Vom weiter verbreiteten Gemeinen Froschlöffel Alisma plantago-aquatica unterscheidet er sich vor allem durch die schmaleren, eiförmigen Laubblätter oberhalb der Wasserfläche, die an der Basis allmählich schmäler werden und in den Stiel übergehen.

Der Blattstiel kann eine Länge von bis zu 25 cm einnehmen, die Blattspreite eine Länge von bis zu 13 cm bei einer Breite zwischen 1 ½ und 5 cm. Die Blätter sind bläulich grün gefärbt. Die dritte einheimische Art, der Grasblättrige Froschlöffel (Alisma gramineum) hat noch weitaus schmalere, bandförmige Blätter.

Blüte

Der Lanzettblättrige Froschlöffel bildet im Frühsommer ab Juni große Blütenstände mit weißen bis rosa gefärbten Blüten. Die Blüten sind dreizählig, d. h. sie haben drei Kelchblätter und drei Blütenblätter. Die Kronblätter überragen dabei die Kelchblätter um fast einen halben Zentimeter. Die Blütenblätter sind meist hell-rosa bis hell-violett gefärbt.

Der Lanzettblättrige Froschlöffel ist eine mehrjährige, aber nur sommergrüne Staude. Mit Blütenstand erreicht er eine Wuchshöhe von bis 50, maximal 70 cm. Damit bleibt er also wesentlich kleiner als der Gemeine Froschlöffel und ist deshalb besser für die Randzone kleinerer Gartenteiche geeignet.

Pflege im Gartenteich

Den Lanzettblättrigen Froschlöffel setzt man am besten einzeln oder als kleine Gruppe in die Feuchtzone eines Gartenteichs, da er sowohl kurzfristige Überflutung wie auch Trockenfallen des möglichst nährstoffreichen, schlammigen Untergrundes verträgt.

Hat der Gartenteich keine eigene Feuchtzone, dann kann man ihn auch an den Teichrand setzen, vorausgesetzt er hat einen nicht zu harten und permanent feuchten bis nassen Boden. Oder in ein direkt an den Gartenteich angrenzendes Sumpfbeet.

Vermehrung

Der Lanzettblättrige Froschlöffel kann sowohl mit Hilfe seiner Samen als auch vegetativ Teilung vermehrt werden.

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