Fieberklee
Menyanthes trifoliata

Fieberklee

Foto: Frank Vincentz , Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

Pflege
Einfach
Wassertiefe
0 bis 20 cm
Standort
sonnig bis halbschattig
Wasserhärte
weich
Winterhart
Ja
Boden
feucht, kalkfrei
Blütenfarbe
Weiß bis Rosa
Vermehrung
durch Teilung der Wurzelstocks

Der Fieber- oder Bitterklee ist in der nördlichen Hemisphäre vor allem in Sümpfen und Flachmooren zu finden. Die Blätter wurden früher als Heilpflanze zum Senken von Fieber genutzt. Charakteristisches Merkmal sind die weißen, am Rand gefransten Blüten, sowie seine lang gestielte, dreiteiligen, ovalen Laubblätter. Der Fieberklee kann mit seinem langen, im Uferschlamm kriechenden Rhizom vom Uferrand aus auf die Wasserfläche hinaus wachsen. Wird er zu üppig, dann kappt man sein Rhizom.

Verbreitung und Lebensraum des Fieberklees

Der Fieberklee kommt in Europa, Nordamerika und Asien vor. Er besiedelt vor allem Sümpfe und Flachmoore. Früher wurde der Fieberklee in der Naturheilkunde als fiebersenkendes Mittel genutzt, daher auch sein deutscher Name. In Deutschland ist er durch Entwässerung und Trockenlegungen von Feuchtgebieten allerdings selten geworden.

Merkmale, Form und Färbung

Der Fieberklee gehört zusammen mit der gelb blühenden Seekanne zu den Wasserbewohnern der Familie der Enzinagewächse. Der Dreiblättrige Fieberklee, auch Bitterklee genannt, bildet zwischen Mai und Juni weiße, rosa überlaufene Blüten. Charakteristisch für den Fieberklee sind die ausgefransten Ränder der Blüten. Die Blüten locken zahlreiche Insekten an. Dazu kontrastieren die großen, dreigeteilten Blätter, die an langen Stielen weit über die Wasseroberfläche hinausragen. Die eiförmige Fruchtkapsel enthält zahlreiche, etwa 1cm lange Samen.

Pflege des Fieberklees am Gartenteich

Der Dreiblättrige Fieberklee wird mit seinem Wurzelstock an den feuchten Beckenrand des Gartenteichs oder in ein angrenzendes Sumpfbeet gepflanzt. Als Standort wird ein sonniger bis halbschattiger Platz gewählt. Er bildet Ausläufer, sodass mit der Zeit ein ganzer Teppich der Pflanzen entsteht und der Fieberklee mit der Zeit bis in die Flachwasserzone des Gartenteichs vordringt. Wird die Kolonie zu groß, dann kappt man am Teichrand die Rhizome. Er eignet sich als Randbepflanzung für den Gartenteich, um den Beckenrand zu kaschieren, oder in der angrenzenden ‚Verlandungszone‘; kommt aber auch für ein Moorbeet infrage, da er in weichem, kalkfreiem und leicht saurem Wasser am besten wächst. Die Pflanze beginnt bereits zu blühen, bevor die kleeförmigen Blätter an der Wasseroberfläche auftauchen. Besonders harmonisch wirkt eine Gruppe des Fieberklees in Nachbarbarschaft von Sumpf-Vergissmeinnicht, Gauklerblumen oder Sumpfdotterblumen.

Vermehrung des Fieberklees

Der Fieberklee kann durch Teilung des Wurzelstocks vegetativ vermehrt werden.

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