Milzkraut
Chrysoplenium alternifolium

Wechselblättriges Milzkraut

Wechselblättriges Milzkraut (Foto: BotBln, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

Pflege
Einfach
Zucht
Einfach
Wassertiefe
0cm
Standort
halbschattig
Winterhart
Ja
Boden
kalkreich
Boden
5 bis 20 cm
Blütenfarbe
Gelb
Blütezeit
April bis Mai
Vermehrung
unterirdische Ausläufer

Von den etwa 60 Arten der Milzkräuter aus der Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) eignen sich besonders 2 Arten für einen halbschattigen Platz am Ufer eines künstlichen, langsam fließenden Bachlaufs. Dies sind das Gegenblättrige Milzkraut und das Wechselblättrige Milzkraut.

Dabei braucht das Gegenblättrige Milzkraut einen möglichst kalkfreien bis höchstens kalkarmen Boden. Das Wechselblättrige Kraut hingegen gedeiht nur auf einem kalkreichen Untergrund.

Verbreitung und Lebensraum

Das Wechselblättrige Milzkraut ist nahezu in der ganzen nördlichen Hemisphäre verbreitet. Es besiedelt kalkreiche Böden entlang von Gräben, Quellfluren, feuchten Schluchten und Tobelbächen.

Das vor allem in Westeuropa heimische Gegenblättrige Milzkraut besiedelt ähnliche Biotope, aber ausschließlich auf kalkfreien bis höchstens kalkarmen Böden.

Merkmale, Form und Färbung der Milzkräuter

Das Wechselblättrige Milzkraut ist eine mehrjährige Staude mit einer Wuchshöhe von 5 bis 20 cm. Es hat einen im Querschnitt dreikantigen Stängel. Die grundständigen Blätter nahe der Pflanzenbasis sind rund bis nierenförmig, etwa 2,5 cm lang und ebenso breit, mit einem gekerbten Blattrand. Die Stängelblätter sind kleiner und wechselständig angeordnet.

Ein dichtes Pflanzenpolster des Wechselblättrigen Milzkrautes an einem natürlichen Standort
Ein dichtes Pflanzenpolster des Wechselblättrigen Milzkrautes an einem natürlichen Standort (Foto: BerndH, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

Das Wechselblättrige Milzkraut breitet sich mit Hilfe unterirdischer Ausläufer und am Boden kriechenden, bewurzelten Trieben aus.

Unterschiede in der Verzweigung der Pflanzenstängel und Anordnung der Laubblätter vom Gegenblättrigen (links im Bild) und Wechselblättrigem Milzkraut (rechts)
Die Unterschiede in der Verzweigung der Pflanzenstängel und Anordnung der Laubblätter vom Gegenblättrigen (links im Bild) und Wechselblättrigem Milzkraut (rechts) im direkten Vergleich (Foto: BerndH, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

Der dreikantige Pflanzenstängel und die wechselständige Anordnung der Stängelblätter, das sind die beiden Merkmale, in denen sich das Wechselblättrige vom Gegenblättrigen Milzkaut unterscheidet. Davon abgesehen braucht das Wechselblättrige einen kalkreichen Boden, das Gegenblättrige dagegen einen möglichst kalkfreien bis kalkarmen Untergrund. Ansonsten sind die Standorte des Gegenblättrigen Milzkrautes ähnlich wie die des Wechselblättrigen Milzkrautes.

Die kleinen, gelbgrünen Blüten beider Arten bilden Trugdolden, die wiederum von gelblich grünen Hochblättern umgeben sind. Jede einzelne dieser Blüten hat vier Kelchblätter und 8 Staubgefäßen, während die Blütenkrone fehlt. Die Blütezeit fällt in die Monate April bis Mai.

Pflege im Garten

Beide Milzkräuter eignen sich besonders gut für einen Platz im Halbschatten am feuchten und humusreichen Ufer eines künstlichen, langsam fließenden und flachen Bachlaufs. Sie können jedoch nicht zusammen gepflanzt werden, da das Wechselblättrige Milzkraut nur auf kalkreichem, das Gegenständige Milzkraut dagegen nur auf einem kalkfreien bis kalkarmen Boden wächst. Optisch spielt dies jedoch keine Rolle, da sich die Pflanzenpolster beider Arten kaum voneinander unterscheiden. und sie beide abgesehen von der Bodenbeschaffenheit nicht in ihrem sehr geringen Pflegeaufwand unterscheiden.

Vermehrung des Milzkrautes

Beide Milzkrautarten breiten sich mit Hilfe ihrer unterirdischen Ausläufer aus, neigen aber darüber hinaus auch zur Selbstaussaat. Die Pflanzenpolster lassen sich recht einfach durch Auseinanderziehen teilen und an anderer Stelle wieder einsetzen.

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