Zittergras
Briza spec.

Zittergras - Briza spec

Foto: Donkey shot, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

Pflege
Einfach
Zucht
Einfach
Wassertiefe
0cm
Standort
sonnig
Winterhart
Ja
Boden
trocken, nährstoffreich
Blütenfarbe
Chremfarben
Vermehrung
durch Teilung

Das Zittergras bildet in Europa drei Arten, die sich weniger in der Wuchshöhe, als in der Größe ihrer Ärhchen unterscheiden. Die Ährchen stehen oder hängen an sehr dünnen, teilweise schlangartig gekrümmten Stielchen, sodass sie beim leisesten Windhauch zu zittern beginnen. Das Große Zittergras Briza maixma hat die größten Ahrchen, die bis zu 2,5 lang werden, und ist daher für einen Platz im Teichhintergrund am attraktivsten. Das einheimische Zittergras Briza media bildet mehrjährige Horste. Die beiden aus dem Mittelmeerraum stammenden Zittergräser, Briza maxima und Briza minima sind dagegen nur einjährig und müssen jedes Jahr neu gesät werden.

Verbreitung und Lebensraum des Zittergrases

Das Zittergras ist in Europa mit drei Arten vertreten: Das Mittlere Zittergras Briza media ist in ganz Europa und in den gemäßigten Klimazonen Asiens verbreitet. Es kommt an Böschungen vor und besiedelt Magerwiesen und Weiden von der Ebene bis zum Gebirge. Briza minor, das Kleine Zittergras, ist dagegen im Mittelmeerraum weit verbreitet, ebenso wie das Große Zittergras Briza maxima. Beide bevorzugen Standorte mit mehr oder weniger trockenem Boden.

Merkmale, Form und Färbung

Die Zittergräser sind leicht an ihren kurzen, flachen und abgerundeten Ährchen zu erkennen. Kleines (Briza minima), Mittleres (Briza media) und Großes Zittergras (Briza maxima) unterscheiden sich weniger in der Wuchshöhe, als in der Größe ihrer Ähren. Die Ähren des Großen Zittergrases werden über 1cm lang. Daher ist Briza maxima unter den 3 Zittergrasarten für einen Platz im Teichhintergrund sicherlich am attraktivsten. Die Ähren hängen und fangen schon beim geringsten Windhauch an zu zittern. Das hat ihnen den deutschen Namen Zittergräser eingebracht. Darauf spielen auch die im Volkstum gebräuchlichen Namen wie Zittermannel, Nimmerstill oder Zitterherzl an.

Ähren des Großen Zittergrases
Ähren des Großen Zittergrases – Foto: H.Zell, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

Das Kleine und das Große Zittergras werden bis zu 60cm, das Mittlere Zittergras dagegen nur 40cm groß. Das einheimische Zittergras Briza media ist mehrjährig und breitet sich durch unterirdische Ausläufer rasch aus. Die beiden anderen Arten sind dagegen einjährig. In der Form und Färbung von Halmen und Blättern unterscheiden sich die drei Arten nur unwesentlich voneinander. Dagegen bildet jede Art charakteristische Blütenstände. Das einheimische Briza media, welches zwischen Mai und Juni blüht, bildet weitausladende, lockere Rispen mit einem schmal dreieckigen Umriss. Die Ährchenstiele hängen herab und sind schlangenförmig gekrümmt. Daher rührt schon bei leisestem Wind die ständige Zitterbewegung. Die 3mm langen Hüllspelzen und die etwas größeren Deckspelzen stehen waagerecht ab und sind auf dem Rücken schwach gekielt. Die Blütenrispen des Großen Zittergrases sind weniger stark verzweigt und tragen nur maximal 12 Ährchen, meist aber viel weniger. Die Ährchen werden bis zu 25mm lang und setzen sich aus bis zu 20 dicht gedrängten Blüten zusammen, die an ca. 2cm langen, herabgekrümmten, haarfeinen Stielen hängen. Die waagerecht abstehenden Hüllspelzen können bis zu 7mm lang sein, die Deckspelzen sogar 8mm. Das Große Zittergras blüht zwischen Mai und Juli. Das Kleine Zittergras hat eine wesentlich reicher verzweigte, pyramidenförmige Blütenrispe mit zahlreichen, eiförmigen bis zu 5mm langen Ährchen. Es blüht zwischen Juni und September.

Pflege des Zittergrases am Gartenteich

Zittergräser brauchen einen sonnigen, trockenen Platz mit einem trockenen, gut wasserdurchlässigen, schwach sauren, aber mineralreichen Boden im Teichhintergrund oder auf einem Heidebeet. Da sie konkurrenzschwach sind, sollte man ihnen einen freien Platz zur Verfügung stellen, an dem sie vor anderen, schneller vordringenden Gräsern sicher sind. Das einheimische mittlere Zittergras bildet kleine, kompakte Horste, die sich durch ihre Wurzelläufer langsam auf der Freifläche ausbreiten. Vor dem Austrieb im Frühjahr schneidet man es kräftig zurück.

Vermehrung des Zittergrases

Das einheimische Zittergras Briza media ist mehrjährig und kann am einfachsten im Frühjahr durch Teilung vegetativ vermehrt werden. Die beiden anderen Arten sind nur einjährig und müssen deshalb jedes Jahr neu ausgesät werden.

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