Japan-Segge
Carex morrowii

Japan-Segge - Carex morrowii

Foto: Ghislain118, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

Pflege
Einfach
Zucht
Einfach
Wassertiefe
0cm
Standort
halbschattig
Winterhart
Beschränkt
Blütenfarbe
Gelb
Vermehrung
durch Teilung

Die Japan-Segge wird im Garten meist nicht in der Wildform mit dunkelgrünen Laubblättern gepflegt, sondern die Zuchtsorte Carex morrowii Variegata, auch Weißbunte Japan-Segge genannt, mit grün-weiß panaschierten Blättern. Dieses Sauergras bildet kleine, mehrjährige Horste, deren Blätter schopfartig überhängen. Auffallend sind vor allem die Blätter. Die geblichen Blütenstände sind recht unscheinbar und überragen das Blattwerk nur wenig. Die Japan-Segge verträgt kein direktes Sonnenlicht; daher setzt man sie am besten als Bodendecker unter Gehölze. In der Nähe des Gartenteichs kann man sie mit großen Farnen, Hortensien oder Rhododendren kombinieren, da die Japan-Segge die gleichen Bodenansprüche hat. Im Winter braucht diese Segge einen ausreichenden Frost- und vor allem Lichtschutz in Form von Falllaub oder Reisig. Sie kann im Frühjahr durch Teilung vermehrt werden.

Verbreitung und Lebensraum der Japan-Segge

Die Japan-Segge stammt, wie der Name vermuten lässt, aus Japan. Die meist gepflanzte Sorte Variegata, die sogenannte Weißbunte Japansegge ist jedoch ein Kultivar, der so in der Natur nicht vorkommt.

Merkmale, Form und Färbung

Die Japan-Segge ist ein mehrjähriges, wintergrünes Sauergras (Familie Cyperaceae), welches dichte Horste mit dunkel grün glänzenden Blättern bildet, die in Bogen überhängen. Statt der einfach grünen Wildform wird häufiger die panaschierte Zuchtsorte gepflegt. Diese Sorte wird auch Weißbunte Japan-Segge genannt. Sie hat schmale dunkelgrüne Blätter mit einem cremeweißen Rand und eine deutlich hervortretende Mittelrippe. Obwohl Carex morrowii klein bleibt, wächst sie sehr schnell heran. Japan-Seggen blühen schon früh im Jahr, oft schon ab März bis April, meist aber erst ab Mai. Im Gegensatz zu den Laubblättern sind die Blütenstände mit den gelblich gefärbten Ähren recht unscheinbar und ragen nur wenig über die Blätter hinaus.

Pflege der Japan-Segge am Gartenteich

Die Japan-Segge ist eine Schattenpflanze. Daher braucht sie auch im Garten einen absonnigen, halbschattigen oder schattigen Platz, z.B. vor einem Gehölzrand oder als Unterpflanzung größerer Gehölze. Sie kann auch unter laubabwerfenden Bäumen und Sträuchern gepflanzt werden, dann bekommt sie im Spätherbst mit deren Falllaub gleich den optimalen Frost- und Lichtschutz. Denn auch im Winter verträgt die Japan-Segge keine direkte Sonneneinstrahlung. Wo Falllaub fehlt, müssen die Horste deshalb im Winter mit Reisig abgedeckt werden. Sie braucht einen frischen, humusreichen, kalkarmen, aber gut wasserdurchlässigen Boden. Deshalb kann man sie am Gartenteichhintergrund gut mit hohen Farngewächsen, Hortensien oder Rhododendren kombinieren, die ähnliche Ansprüche an den Untergrund stellen. Man setzt sie in kleinen Trupps von 5 bis 10 Exemplaren mit einem Pflanzabstand von ca. 40cm. Wie die meisten Sauergräser, so braucht auch die Japan-Segge wenig Pflege. Es reicht, wenn man sie im Winter etwas ausputzt oder bis auf einige Zentimeter zurückschneidet.

Vermehrung der Japan-Segge

Die Japan-Segge lässt sich am besten vegetativ durch Teilung im Frühjahr vermehren.

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