Verbreitung und Lebensraum der Japanischen Teichrose

Die Japanische Teichrose stammt – wie der Name vermuten lässt – aus Japan. Dort besiedelt sie sowohl stehende, kleinere Gewässer als auch langsam fließende Bäche und Gräben.

Merkmale, Form und Färbung der Japanischen Teichrose

Die Japanische Teichrose Nuphar japonica, oft im Handel auch unter der Bezeichnung Japanische Seerose oder Japanische Mummel angeboten, bildet leuchtend grüne submerse, untergetauchte und Schwimmblätter. Die Unterwasserblätter haben eine pfeilförmige Gestalt und werden bis zu 20cm lang. Die Blattränder sind gewellt. Die Blüten haben eine goldgelbe Farbe und erreichen einen Durchmesser von bis zu 5cm. Die Japanische Teichrose hat einen langen, rhizomartigen Wurzelstock mit zahlreichen Seitentrieben.

Pflege der Japanischen Teichrose im Gartenteich

In Deutschland wird die Japanische Teichrose meist als Aquarienpflanze angeboten. Im Aquarium bildet sie vor allem Unterwasserblätter, die vor allem durch ihre durchscheinenden Felder am Blattrand auffallen. Schwimmblätter werden im Aquarium meist nicht ausgebildet. Sie ist aber genauso gut für einen Platz im Gartenteich geeignet. Ebenso gut kann man sie an eine tiefe Stelle im künstlichen Bachlauf, der zum Teich führt, setzen. Kurzfristiges Trockenfallen wird von der Japanischen Teichrose schadlos überstanden. Im Gartenteich bildet sie an einem sonnigen Standort aber auch rasch Schwimmblätter, wuchert aber nicht so stark in die Fläche wie die einheimische Gelbe Teichrose Nuphar lutea. Sie wächst in einem Temperaturbereich zwischen 10 und 28°C, wobei die Wasserhärte und der pH-Wert offensichtlich keine Rolle spielen. Wenn die Wassertemperatur im Gartenteich unter 10°C sinkt, setzt man sie am besten in ein gut beleuchtetes Aquarium um, wo sie dann ohne winterliche Ruhepause weiter wachsen kann, allerdings wesentlich langsamer. Pro Monat werden nur 1 bis 2 Blätter gebildet. Die Japanische Teichrose braucht sowohl im Teich, als auch im Aquarium eine optimale Nährstoffversorgung. Am besten setzt man in das Substrat in Wurzelnähe Langzeitdünger in Form von Düngerkügelchen. Dann wird das Wasser nicht überdüngt und bleibt algenfrei.

Vermehrung der Japanischen Teichrose

Die Japanische Teichrose lässt sich durch Teilung ihres lang gestreckten Rhizoms gut vegetativ vermehren.

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