Lampenputzergras
Pennisetum alopecuroides

Lampenputzergras - Pennisetum alopecuroides

Foto: Ltshears, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

Pflege
Einfach
Zucht
Einfach
Wassertiefe
0cm
Standort
sonnig
Winterhart
Ja
Boden
mäßig feucht, locker
Boden
30 bis 120 cm
Blütenfarbe
-
Blütezeit
- bis -
Vermehrung
durch Teilung

Das Lampenputzergras stammt ursprünglich aus Australien und dem ostasiatischen Raum, wo es vor allem feuchte Wiesen besiedelt. In Deutschland bietet es der Gartenfachhandel inzwischen in verschiedenen Zuchtformen an, die sich in der Wuchshöhe, sowie in der Farbe ihrer Blätter und Blütenstände voneinander unterscheiden. Da das Lampenputzergras bei uns nicht ganz forsthart ist, setzt man es am besten in einen Kübel mit lockerer und frischer Erde. Das Lampenputzergras darf nicht austrocknen; deshalb wässert und düngt man es während der Vegetationsperiode regelmäßig. Im Winter quartiert man es am besten in einen hellen und frostgeschützten Raum um oder sorgt für ausreichenden Winterschutz, wenn es im Freien bleiben soll. Das Lampenputzergras kann im Frühjahr zurückgeschnitten und durch Teilung vermehrt werden.

Verbreitung und Lebensraum des Lampenputzergrases

Das Lampenputzergras, auch Australisches Lampenputzergras oder Federborstengras genannt, hat sein natürliches Verbreitungsgebiet in Australien und Ostasien. Seit einigen Jahrzehnten ist es über den Gartenfachhandel auch nach Deutschland gekommen, wo es inzwischen zu einem der beliebtesten Ziergräser für Garten und Terrasse geworden ist.

Merkmale, Form und Färbung

Das Lampenputzergras Pennisetum alopecuroides gehört zu den Süßgräsern (Familie Poaceae). Die Gattung Pennisetum hat etwa 80 Arten, darunter die in Afrika beheimatete Kolbenhirse und das Elefantengras. Das Lampenputzergras bildet dichte, ausdauernde Horste und wächst je nach Sorte zwischen 30 und 120cm in die Höhe. Die Stammform hat dunklere grüne Blattspreite, die bei einer Breite von einem Drittel bis zu einem Zentimeter bis zu 80cm lang werden können. Die Blätter nehmen im Herbst einen gelben Farbton an. Die Blütenstände des Lampenputzergrases sind sogenannte Scheinähren, in denen die eigentlichen Ährchen dicht beieinander angeordnet sind. Diese Blütenstände sind gelbgrün oder dunkel violett gefärbt und stehen am Ende der leichtgebogenen Halme.

Blütenstand vom Lampenputzergras
Blütenstand vom Lampenputzergras – Foto: Masaki Ikeda, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

Es gibt seit einiger Zeit mehrere Zuchtsorten, von denen die Sorte Moudry besonders klein bleibt; sie hat intensiv grüne Blätter und violette bis fast schwarze Blütenrispen. Auch die Sorte Hameln ist mit nur 50cm Höhe im Vergleich zur Wildform recht klein. Sie ist eine der am frühesten blühenden Sorten. Ihre Blütenähren haben eine grünweiße Farbe. Die Sorte Karley Rose besticht vor allem durch ihre großen, rosafarbenen Blütenstände. Eine nah verwandte Art, Pennisetum glaucum, die Perl- oder Kolbenhirse, wird im Gartenfachhandel in der Sorte Purple Majesty angeboten. Sie hat breite, dunkelrote Blätter und nahezu schwarze Blüten.

Pflege des Lampenputzergrases am Gartenteich

Das Lampenputzergras gedeiht am besten in voller Sonne; der Boden sollte locker, frisch und mäßig feucht sein. Stark verdichtete und trockene Böden verträgt dies Ziergras auf Dauer nicht. In seiner australischen Heimat wächst es vor allem auf Feuchtwiesen. Das Lampenputzergras kultiviert man am besten in Pflanzkübeln, da es regelmäßig gegossen werden muss. Denn der Wurzelballen darf keinesfalls austrocknen. Außerdem muss es während der Vegetationsperiode alle 14 Tage gedüngt werden. Das Lampenputzergras ist in unseren Breiten nicht völlig winterhart, bei Frost muss es mit Reisig abgedeckt und der Kübel in Noppenfolie oder ähnliches Material eingeschlagen werden, damit er nicht durchfriert. Besser jedoch man stellt die Kübel mit dem Lampenputzergras im Winter in einen hellen und ungeheizten, aber frostfreien Raum. Im darauf folgenden Frühjahr können dann die verblühten Ähren abgeschnitten werden.

Vermehrung des Lampenputzergrases

Das Lampenputzergras lässt sich am besten vegetativ durch Teilung im Frühjahr vermehren.

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