Kriechender Hahnenfuß
Ranunculus repens

Kriechende Hahnenfuß

Der Kriechende Hahnenfuß (Foto: Algirdas, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

Pflege
Einfach
Zucht
Einfach
Wassertiefe
0 bis 10 cm
Standort
sonnig bis halbschattig
Winterhart
Ja
Boden
10 bis 40 cm
Blütenfarbe
Gelb
Blütezeit
Mai bis August
Vermehrung
durch Ausläufer
Besonderheiten
Pflanze ist giftig

Der Kriechende Hahnenfuß (Ranunculus repens) lässt sich sowohl in der Feucht- und Flachwasserzone als auch zur Befestigung und Kaschierung des Teichrandes einsetzen. Dank seiner Ausläufer breitet er sich rasch aus und deshalb immer wieder etwas ausgelichtet und zurechtgestutzt werden. Er braucht jedoch kaum weitere Pflege, ist vollkommen winterhart und auch leicht vegetativ zu vermehren.

Verbreitung und Lebensraum von Ranunuculus repens

Der Kriechende Hahnenfuß kommt ursprünglich in Europa, Nordafrika und Teilen Asiens vor. Er wurde außerdem in Nordamerika, Australien und Neuseeland eingeführt und ist dort stellenweise verwildert.

Er siedelt sich auf Brachland, Äckern, in Gärten und an Gewässerufern, auf überschwemmten Wiesen und in Auenwäldern an. Dort wächst er vor allem auf mittelschweren Böden (Lehm und Ton), die außerdem wenigstens zeitweise feucht sind, außerdem steinig und humusreich, dabei toleriert er auch Bodenverdichtung und zeitweise Überschwemmung.

Im Hochgebirge kommt der Kriechende Hahnenfuß stellenweise bis zu Höhenlagen von 2.400 m ü. NN vor.

Da er sich dank seiner Ausläufer rasch ausbreiten kann, ist er vielen Hobbygärtner und Landwirten lästig und gilt als Unkraut. Zu Unrecht, denn als Teichpflanze leistet er am und im Gartenteich hervorragende Dienste.

Merkmale, Form und Färbung des Kriechenden Hahnenfuß

Der Kriechende Hahnenfuß Ranunculus repens, auch Uferhahnenfuß genannt, ist eine mehrjährige Staude aus der Familie der Hahnenfußgewächse.

Wuchs

Er bleibt mit Wuchshöhen von nur 10 bis 40 cm deutlich kleiner als der Eisenhutblättrige und der Brennende Hahnenfuß, ebenfalls zwei Arten, die sich für einen Platz am, bzw. im Gartenteich eignen. Stattdessen breitet er sich dank seiner Ausläufer relativ schnell breitflächig aus. Die Ausläufer schickt er in alle Richtungen dicht über der Bodenoberfläche aus. Dabei kommt ihm zu Hilfe, dass sich an den Knoten der Ausläufer bald Wurzeln bilden, um „Fuß zu fassen“.

Blätter

Die Laubblätter haben die für die Gattung typische, dreilappige Hahnenfuß ähnliche Form. Sie sind stark gegliedert und bilden ein dichtes Laubwerk.

Blüten

Die leuchtend goldgelben Blüten erscheinen – je nach den Standrotbedingungen – zwischen Mai und August. Neben der Naturform bieten Staudengärtnereien auch eine Variante mit gefüllten Blüten unter dem Namen Ranunculus repens var. pleniflorus an.

Giftig !!

Auch der Kriechende Hahnenfuß ist wegen seines hohen Gehaltes an Protoanemonin ähnlich stark giftig, ähnlich wie der Brennende Hahnenfuß und zwar in allen Pflanzenteilen. Beim Umgang mit den Pflanzen sollte man deshalb vorsichtshalber Gartenhandschuhe tragen.

Pflege des Kriechenden Hahnfuß am und im Gartenteich

Standort

Der Kriechende Hahnenfuß verträgt einen Platz sowohl in der vollen Sonne als auch im Halbschatten. Diese Ranunculus-Art lässt sich recht flexibel einsetzen, z. B.:

  • in einem an den Gartenteich angrenzenden Sumpfbeet
  • am Beckenrand, sofern das Substrat genügend feucht ist. Mit seinen Ausläufern eignet er sich ebenso gut wie das Pfennigkraut (Lysimachia nummularia), zum Kaschieren eines unschönen Uferrandes eines Folienteiches. Außerdem lassen sich mit den reich bewurzelten Ausläufern auch lose Uferkanten, die nicht nur Steine gesichert sind, befestigen.
  • In der Feuchtzone des Gartenteichs mit einem permanent nassen Substrat, welches mit ansteigendem Pegelstand des Gartenteichs zeitweise auch überflutet wird und dann für einige Tage unter Wasser steht.
  • In der äußeren Flachwasserzone bei einer Wassertiefe von nicht mehr als 10 cm.

Kombination mit anderen Pflanzen

Gelb blühende Ranunculus-Arten wie der Kriechende Hahnenfuß kombiniert man am besten mit kleineren bis mittelgroßen Sumpf- und Teichrandpflanzen wie der Bachbunge oder dem Sumpf-Vergissmeinnicht – beide blau blühend.

Rüchschnitt

Einmal am richtigen Platz eingesetzt, erweist sich der Kriechende Hahnenfuß als eine robuste und pflegeleichte Wildstaude, die keine weitere Pflege benötigt. Damit er sich jedoch nicht zu stark auf Kosten anderer Teichpflanzen ausbreitet, muss er von Zeit zu Zeit ausgelichtet werden.

Vermehrung des Kriechenden Hahnenfuß

Der Kriechende Hahnenfuß lässt sich sowohl generativ, durch Aussaat der reifen Samen, als auch vegetativ vermehren. Die Samen werden, sobald sie reif sind, geerntet und möglichst bald wieder ausgesät. Denn der kriechende Hahnenfuß ist ein Kaltkeimer, dessen Samen eine Kälteperiode durchlaufen müssen, damit sie dann im Frühjahr mit den wieder ansteigenden Temperaturen keimen können.

Vegetativ kann der Kriechende Hahnenfuß sowohl durch Teilen des Wurzelstocks als auch durch Abtrennen seiner Ausläufer oder bewurzelten Teilstücken davon vermehrt werden.

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