Sumpf-Vergissmeinnicht
Myosotis scorpiodes

Sumpf-Vergissmeinnicht - Myosotis scorpiodes

Foto: Frank Vincetnz Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

Pflege
Einfach
Zucht
Einfach
Wassertiefe
0cm
Standort
sonnig bis halbschattig
Winterhart
Ja
Boden
feucht
Blütenfarbe
Blau
Vermehrung
durch Aussaat, Staudenteilung, Stecklingsvermehrung
Besonderheiten
verträgt keine Mittagssonne

Das Sumpf-Vergissmeinnicht ist eine einheimische, winterharte Pflanze, die die Randzone von stehenden Gewässern und langsam fließenden Gräben, aber auch sumpfige Weisen und andere Feuchtgebiete besiedelt. Am Gartenteich gibt man dem Sumpf-Vergissmeinnicht einen Platz in der Randzone oder in einem angrenzenden Sumpfbeet. Die blauen Blüten bilden einen schönen Kontrast zu den goldgelben Gaukler- und Sumpfdotterblumen. Das Sumpf-Vergissmeinnicht lässt sich mit Hilfe seiner Samen oder vegetativ durch Rhizomteilunng oder Stecklinge vermehren.

Verbreitung und Lebensraum des Sumpf-Vergissmeinnicht

Das Sumpf-Vergissmeinnicht ist eine einheimische Art aus der Familie Borretschgewächse, kommt neben Europa aber auch in weiten Teilen Asiens vor. Das Sumpf-Vergissmeinnicht besiedelt sumpfige Wiesen, den Uferrand von Gräben und kleineren stehenden Gewässern. Es wächst auf feuchten, humusreichen Lehmböden und im Moor an sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Das Sumpf-Vergissmeinnicht ist weit verbreitet und fast überall an geeigneten Plätzen häufig anzutreffen. In den Alpen kommt es bis in Höhenlagen von 2.000m ü. NN vor. In Norddeutschland kommt an Gewässerufern auch das ähnliche, aber viel seltenere Rosen-Vergissmeinnicht Myosotis caespitosa vor. Das Bodensee-Vergissmeinnicht Myosotis rehsteineri kommt nur noch an wenigen Stellen an einigen Kies- und Sandufern am Bodensee und am Starnberger See vor.

Blühendes Sumpf-Vergissmeinnicht
Blühendes Sumpf-Vergissmeinnicht – Foto: KENPEI, Creative Commons Attr.-Share Alike 2.1 Japan License

Merkmale, Form und Färbung

Das Sumpf-Vergissmeinnicht ähnelt mit Blattform und Blüten dem gewöhnlichen Vergissmeinnicht, unterscheidet sich von diesem aber vor allem in seinen Milieuansprüchen an den Standort. Das Sumpf-Vergissmeinnicht mit wissenschaftlichem Namen Myosotis scorpiodes (früher Myosotis palustris) bildet zwischen Mai und September kobaltblaue bis rosarote Blüten. Der Blütengrund ist durch 5 gelbe Schuppen verschlossen. Diese Blüten locken vor allem Schmetterlinge, Schwebfliegen und Bienen an. Das nah verwandte, unter Naturschutz stehende Bodenseevergissmeinnicht Myostotis rehsteineri wird nur etwa 5cm hoch und bildet rasenartige Polster. Das Sumpf-Vergissmeinnicht bildet flach verlaufende, kriechende Wurzelstöcke mit fein verzweigten, faserigen Wurzeln. Die leicht gesägten, eiförmigen Blätter stehen gegenständig an den vierkantigen Stängel. In Gärtnereien kann man auch eine dunkelblau blühende Zuchtform unter der Bezeichnung Myosotis palustris Thüringen bekommen. Diese Sorte wächst bis zu 60cm in die Höhe.

Pflege des Sumpf-Vergissmeinnicht im Gartenteich

Das Sumpf-Vergissmeinnicht braucht einen immer feuchten, lehmigen Boden, verträgt aber auch eine kurzzeitige Überflutung von wenigen cm Wassertiefe. Man setzt es am besten in einer kleinen Gruppe zusammen in eine flache, feuchte Mulde in Nachbarschaft zur Sumpfdotterblume, dem Wollgras oder von Rosenprimeln, dann kommt es am besten zur Geltung. Der Platz sollte so gewählt werden, dass er vor der prallen Mittagssonne geschützt ist. Es bildet Kolonien und lässt sich gut zusammen mit der Gauklerblume Mimulus luteus halten, die mit ihren goldgelben Blüten einen schönen Kontrast zum blaublühenden Sumpf-Vergissmeinnicht bildet. Das Sumpf-Vergissmeinnicht ist im Gegensatz zu seiner Schwesterart, dem gewöhnlichen Vergissmeinnicht, mehrjährig. Bei anhaltender Trockenheit und ausbleibendem Regen muss das Sumpf-Vergissmeinnicht gegossen werden, bevor der Boden austrocknet. Damit das Sumpf-Vergissmeinnicht nicht ins Uferlose wuchert, kann man es auch in ein Pflanzgefäß setzen.

Vermehrung des Sumpf-Vergissmeinnicht

Das Sumpf-Vergissmeinnicht lässt sich mit Hilfe der Samen vermehren aber auch durch Teilung des Rhizoms oder Stecklinge vegetativ vermehren.

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