Weitere Namen: Bachminze

Verbreitung und Lebensraum von Mentha aquatica

Die Wasserminze ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Afrikas heimisch. In Mitteleuropa findet man sie in Sümpfen, auf Feuchtwiesen und in Bruchwäldern, an Gräben und Gewässerufern, wobei sie von dort bis ins flache Wasser vordringt. Sie wächst an sonnigen Plätzen, aber auch im Halbschatten.

Merkmale, Form und Färbung der Wasserminze

Wuchs

Die Wasserminze (Mentha aquatica) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die mehrjährige Pflanze bildet auf feuchtem Substrat unterirdische, im Wasser oberirdische Ausläufer.

Die Pflanzenstängel sind aufsteigend und wachsen durchschnittlich 20 bis 50 cm, maximal 80 cm in die Höhe.

Blätter

Die Laubblätter sind kreuzweise gegenständig an den Stängeln angeordnet. Die Blätter sind – zumindest im Vergleich zu anderen Mentha-Arten – relativ lang gestielt. Die Blattspreite ist eiförmig und hat einen schwach gesägten Rand.

Die dunkelgrünen Blätter sind besonders auf der Blattunterseite purpur überlaufen.

Blüte

Die Blütezeit fällt in die Monate Juli bis Oktober.

Die rosa bis hell-violetten Blüten sind etwa 5 bis 7 mm lang. Sie stehen an kurzen Stielen in dicht besetzten, kugelförmigen Scheinquirlen, wobei die oberen dieser Scheinquirlen wiederum zu einem kugelförmigen Kopf vereint sind.

Die Blüten duften dank ätherischer Öle intensiv.

Pflege der Wasserminze in Gartenteich und Bachlauf

Die Wasserminze gedeiht sowohl an Plätzen in voller Sonne als auch im Halbschatten.

Sie ist recht vielseitig einsetzbar:

  • Man kann sie ans feuchte Ufer an einen Bachlauf setzen, bei größeren Bachläufen auch direkt ins flache, langsam fließende Wasser, wo sie dann polsterförmige Pflanzeninseln bildet.
  • An den immerfeuchten Uferrand eines Gartenteiches
  • Feuchtzone des Gartenteiches, die nur gelegentlich überflutet wird
  • Flachwasserzone bei einer Wassertiefe von 5 bis 10 cm
  • In ein Sumpfbeet

Im Gegensatz zu vielen anderen Minzarten ist Mentha aquatica kalktolerant und kann auch in hartem, kalkhaltigem Wasser gedeihen.

Sie lässt sich auch sehr gut mit anderen spät blühenden Pflanzen wie der Bachbunge, einem Hechtkraut, Blutweiderich oder Mädesüß – je nach Wassertiefe und Standortbedingungen – kombinieren.

Nach dem Anpflanzen beginnt sich die Wasserminze bald darauf mit Hilfe ihrer Ausläufer auszubreiten. Damit sie nicht zu sehr wuchert und damit andere Teichpflanzen verdrängt, muss sie hin und wieder ausgelichtet werden. Dazu sticht man einfach die Ausläufer mit einem scharfen, sauberen Spaten ab.

Vermehrung der Wasserminze

Die Wasserminze lässt sich am einfachsten vegetativ vermehren und zwar entweder im Herbst nach dem Ende der Blütezeit oder rechtzeitig vor dem Neuaustrieb im Frühjahr.

Dazu teilten man im Frühjahr den Wurzelballen oder man trennt im Spätsommer/Frühherbst die bewurzelten Ausläufer vorsichtig von der Mutterpflanze ab.

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