Frauenmantel
Alchemilla vulgaris

Der gemeine Frauenmantel

Der gemeine Frauenmantel (Foto: Trish Steel, Creative Commons Attr.-Share Alike 2.0 Generic)

Pflege
Einfach
Zucht
Mittel
Wassertiefe
0cm
Standort
halbschattig
Winterhart
Ja
Boden
feucht, nährstoffreich
Boden
20 bis 50 cm
Blütenfarbe
Gelb
Blütezeit
Juli bis August
Vermehrung
Samen, vegetative Teilung

Den Namen Frauenmantel hat die Pflanze bekommen, weil sie als Heilpflanze bereits seit dem Mittelalter bei Frauenleiden zum Stillen von Schmerzen und als Krampflöser eingesetzt wird.

Der Gemeine Frauenmantel eignet sich als mittelgroßer Bodendecker besonders gut für den beschatteten Teichhintergrund und zum Kaschieren unnatürlicher wirkender Teichrandbefesteigungen.

Verbreitung und Lebensraum des Frauenmantels

Der Frauenmantel ist nur eine von etwa 1.000 Arten der Gattung Alchemilla, die fast weltweit verbreitet ist. Alchemilla vulgaris kommt heutzutage in ganz Europa vor.

Ursprünglich stammt er aber aus Osteuropa. Man findet ihn auf frischem bis feuchten Untergrund an Quellfluren, Waldrändern, Wiesen und Weiden.

In Norddeutschland und Nordeuropa kommt der Frauenmantel auch in Meereshöhe vor, in den Alpen steigt bis in Höhenlagen von maximal 2.000m ü. NN auf. In den Alpen wird der Gemeine Frauenmantel allerdings von einer Schwesterart, dem Gefalteten Silbermantel Alchemilla plicatula, der seinen Verbreitungsschwerpunkt im südlichen Mitteleuropa und in Südeuropa hat, vertreten.

Merkmale, Form und Färbung des Frauenmantels

Der Gemeine Frauenmantel Alcehmila vulgaris gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Blätter

Diese mehrjährige Staude von 20 bis 50 cm Höhe hat relativ große Blätter und im Gegensatz dazu kleine Blüten. Die Pflanzenstängel wachsen ausgebreitet, aufsteigend bis aufrecht.

Die Grundblätter haben mehr als 5 cm lange Stiele. Die gefaltete Blattspreite ist gefaltet und bis zur Hälfte geteilt in 9 bis 13 an ihrem Rand gezähnte Abschnitte. Die Breite der Blätter variiert zwischen wenigen bis 12 Zentimetern.

Die Blätter sind entweder behaart oder sie bleiben kahl.

Die Blätter des Frauenmantels haben eine wasserabweisende, hydrophobe Oberfläche. Daher sammeln sich Tau- und Regentropfen in der vertieften Blattmitte (Lotuseffekt).

Blüten

Die nicht mehr als 4mm großen, grünlich-gelben Blüten haben keine Kronblätter. Diese Blüten bilden einen endständigen, rispenförmigen Blütenstand.

Pflege am Gartenteich

Der Frauenmantel braucht einen Platz im Halbschatten mit einem nährstoffreichen, frischen Boden.

Man pflanzt ihn am besten direkt an den Außenrand eines Gartenteiches – z. B. im lichten Schatten größerer Stauden, Bambus oder am Fuß eines Steinwalls oder einer Mauer.

Vermehrung

Der Frauenmantel breitet sich rasch von selbst aus, zum einen vegetativ mit Hilfe seines Rhizoms, zum anderen durch Selbstaussaat.

Unser Tipp

Will man eine unkontrollierte Ausbreitung bis in teichferne Bereiche des Gartens verhindern, dann schneidet man die Pflanze direkt nach der Blüte bis wenige cm über dem Boden ab und regt damit stattdessen einen Neuaustrieb an, sodass die Pflanze buschig und kompakt wächst.

Grundsätzlich lässt sich der Frauenmantel durch Teilen der Staude und durch Aussaat der reifen Samen vermehren.

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