Blutweiderich
Lythrum salicaria

Blutweiderich

Foto: Manfred Heyde, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

Pflege
Einfach
Wassertiefe
0cm
Standort
sonnig
Winterhart
Ja
Blütenfarbe
Pinkfarben
Vermehrung
durch Teilung
Besonderheiten
Verträgt zeitweise Überflutung

Der Blutweiderich ist eine einheimische, krautige Staude, die in den unteren Teilen auch verholzen kann und absolut winterhart ist. Als Pflanze aus Sumpfgebieten und der Uferrandzone von Gewässern wächst der Blutweiderich aber auch gut an trockneren Standorten, wird dann allerdings nicht so groß und blüht auch nicht so üppig. Er eignet sich besonders gut für eine Teichrandbepflanzung an einem sonnigen Wasserstand und verträgt auch eine zeitweise Überflutung bei niedrigem Wasserstand. Mit seinen langen, leuchtend purpurfarbenen Blütenständen setzt er farbliche Akzente am Teich. Er stellt keine besonderen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und lässt sich auch leicht im Frühjahr durch Teilung vegetativ vermehren.

Verbreitung und Lebensraum des Blutweiderich

Der Blutweiderich ist eine einheimische Art aus der Familie der Weiderichgewächsen. Er ist weit verbreitet und stellenweise auch sehr häufig. Er siedelt entlang von Gräben und Gewässerufern, kommt aber auch auf Feuchtwiesen vor. Man findet ihn sowohl in niederen Lagen bis ins Mittelgebirge. Früher war der Blutweiderich eine geschätzte, vielseitig einsetzbare Heilpflanze. Sie wurde zur Behandlung von Hauterkrankheiten, gegen Ruhr und andere Durchfallerkankungen, sowie zur Senkung des Blutzuckerspiegels eingesetzt. Die heilende Wirkung ihrer ätherischen Öle war bereits in der Antike bekannt. Im Mittelalter wurde die in Blutweiderich enthaltenen Gerbstoffe sogar zum Gerben von Leder genutzt. Der Blutweiderich wird seit dem 16. Jahrhundert auch in Gärten kultiviert.

Merkmale, Form und Färbung

Der Blutweiderich ist eine mehrjährige Staude, die teilweise verholzt. Die aufrecht stehenden Stängel können bis zu 150cm in die Höhe wachsen. Die unteren Laubblätter sind gegenständig, die oberen Blätter dagegen wechselständig angeordnet. Alle Blätter haben eine schmale, lanzettartige Form und haben keine Stiele. Die Blüten stehen in Quirlen rund um die lange, endständige Scheinähre an der Stängelspitze. Jede einzelne Blüte hat 8 bis maximal 12 Blütenblätter, die die Krone bilden. Der Blutweiderich blüht zwischen Juli und September in pink bis purpurfarben. Es gibt drei verschiedene Blütentypen, die an unterschiedlichen Pflanzen zu finden sind: Blüten mit langen Griffeln und kurzen bis mitellangen Staubgefäßen, kurzgrifflige Blüten mit langen bis mittellangen Staubgefäßen und Blüten mit Griffeln mittlerer Größe und kurzen oder langen Staubgefäßen. Die Griffel können nur von den Pollen gleich langer Staubgefäße bestäubt werden. Dazu werden sie vor allem von Schwebfliegen (Familie Syrphidae) und Bienen bestäubt. Früher war der Blutweiderich eine geschätzte, vielseitig einsetzbare Heilpflanze. Sie wurde zur Behandlung von Hauterkrankungen, gegen Ruhr und andere Durchfallerkankungen, sowie zur Senkung des Blutzuckerspiegels eingesetzt. Die heilende Wirkung ihrer ätherischen Öle war bereits in der Antike bekannt. Im Mittelalter wurde die in Blutweiderich enthaltenen Gerbstoffe sogar zum Gerben von Leder genutzt. Der Blutweiderich ist bereits seit dem 16.Jahrhundert in Kultur, und Gärtnereien bieten zahlreiche Zuchtsorten an.

Pflege des Blutweiderich am Gartenteich

Der Blutweiderich bildet einen dichten Uferbewuchs. Er wächst auch auf einem trockenen Boden, wird dann aber nicht so hoch wie an einem feuchten und sonnigen Standort. Ansonsten werden keine besonderen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit gestellt. Er eignet sich daher besonders für die Randbepflanzung am Gartenteich. Es gibt einige weitere Blutweidericharten aus anderen Regionen, die bereits seit Jahren auch bei uns kultiviert werden und sich ebenfalls für einen Platz am heimischen Gartenteich eignen: Der Geflügelte Blutweiderich Lythrum alatum aus Nordamerika, der einzelne, größere rosarote Blüten hat, sowie der osteuropäische Ruten-Blutweiderich Lythrum virgatum mit meterlangen, rutenförmigen, leuchtend roten Blütenständen.

Vermehrung des Blutweiderich

Der Blutweiderich lässt sich im Frühjahr durch Teilung vegetativ vermehren.

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