Verbreitung und Lebensraum der Japanische Sumpf-Schwertlilie

Die Heimat von Iri ensata liegt im Nordosten Asiens, wo sie Sümpfe, Gräben und Feuchtwiesen besiedelt.

Merkmale, Form und Färbung der Japanische Sumpf-Schwertlilie

Die Japanische Sumpf-Schwertlilie Iris ensata (in der älteren Fachliteratur findet man sie oft noch unter ihrem Synonym Iris kaempferi) gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridiaceae). Diese mehrjährige Sumpfpflanze wird mitsamt Blütenstand 60 bis 100 cm hoch.

Die Laubblätter sind ? typisch für Schwertlilien ? lang, schmal mit einer hervortetenden Mittelrippe und steif nach oben gerichtet.

Die Wildform hat rötlich purpurne Blüten, Zuchtsorten gibt es in Weiß, Rosa, Violett und Blautönen. Die Blüten sind stets ? wie bei allen Iris-Arten ? aus sechs Blütenblättern aufgebaut. Die inneren drei Blütenblätter weisen nach oben und bilden einen Dom, während die äußeren Blütenblätter herabhängen. Dabei sind Domblätter von Iris ensata relativ kurz, die Hängeblätter dagegen besonders lang und breit.

Von Iris ensata gibt es besonders viele Zuchtsorten, zu den bekanntesten Sorten zählen:

  • Blaudom – diese Sorte wird 80 bis 100 cm hoch, die Blüten sind hell-blau und lila gefärbt mit einer hellen Aderung.
  • Dainagon – wird ebenfalls 80 bis 100 cm hoch, die Blüten sind hell-blau mit einer dunkleren Aderung.
  • Hakobutan – 80 bis 100 cm hoch, einfarbig weiße Blüten
  • Royal Pageant – wird 80 bis 100 cm hoch und hat weiß-graue Blüten mit einer purpur-farbenen Aderung
  • Toro Shinga – 80 bis 100 cm hoch, weiße Blüten mit gelber Zeichnung
  • Torymon – 80 bis 100 cm hoch, weißen Blüten mit einer rosa Zeichnung
  • Windjammer – 80 bis 100 cm hoch mit dunkel-lila gefärbten Blüten

Pflege am Gartenteich

Die Japanische Sumpfpflanze braucht einen möglichst sonnigen Platz mit einem feuchten, humusreichen, sauren und kalkfreien Boden. Sie eignet damit am besten für einen Platz in der Feuchtzone ? oder auch in einem vom Hauptbecken abgetrennten Sumpfbeet. Zumindest im Sommerhalbjahr verträgt sie Wasserstände zwischen 0 und 5 cm.

Im Mai/Juni sollte die Japanische Sumpfschwertlilie möglichst nass stehen. Ist es im Sommer zu trocken, dann muss diese Iris gewässert werden ? aber nur mit weichem, kalkfreien Wasser, am besten Regenwasser.

Im Herbst/Winter muss sie dagegen möglichst trockenstehen. Deshalb pflanzt man diese Iris am besten in Körbe und Holzgestelle (ähnlich wie in der ersten Abbildung zu sehen), dann kann man sie im Herbst leichter umsetzen. Zusätzlich wird der Pflanzkorb mit Falllaub oder Stroh abgedeckt, damit Frostschäden ausbleiben.

Im Frühjahr wird diese Schutzschicht wieder abgeräumt und die darunter liegenden verwelkten Laubblätter abgeschnitten und andere abgestorbene Pflanzenteile entfernt.

Diese Iris kann im Frühjahr oder im Herbst gepflanzt werden. Das Rhizom wird dabei knapp unter der Substratoberfläche eingegraben.

Vermehrung

Iris ensata lässt sich am einfachsten durch Teilen vermehren. Dazu gräbt man außerhalb der Blütezeit das Rhizom aus und teilt es in etwa gleich große Stücke, die jeweils noch wenigstens ein Auge aufweisen müssen.

Die reine Art kann man aber auch durch Aussaat der reifen Samen vermehren. Allerdings liegt die Mindestkeimtemperatur bei 22° C.

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