Verbreitung und Lebensraum

Die Bachbunge aus der Familie der Wegerichgewächse ist eine einheimische, mehrjährige Sumpf- und Uferpflanze, die entlang von Bächen, Gräben und in Quellsümpfen wächst.

Merkmale, Form und Färbung der Bachbunge

Die Bachbunge wird zwischen 30 und 60 cm hoch. Sie bildet eine dicht über dem Boden kriechende Grundachse und aufrecht wachsende, verzweigte Stängel mit einem runden Querschnitt.

Die etwa 4 cm langen, eiförmigen Laubblätter haben kurze Stiele und einen unregelmäßig gezähnten oder gekerbten Rand. In den

Blattachseln der oberen Stängelblätter bilden die leuchtend blauen Blüten traubenförmige Blütenstände. Die flach ausgebreiteten, etwa einen halben Zentimeter breiten Blütenkronen erinnern an die Blüten des Vergissmeinnichts.

Pflege der Bachbunge am Gartenteich und Bachlauf

Die Bachbunge kommt für die feuchte Randzone, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Gartenteichs infrage, da sie auch von wenigen Zentimeter Wasser überstauten Flächen, die für kurze Zeit trockenfallen, verträgt.

Oder man pflanzt sie an den Anfang der Flachwasserzone bei einer Wassertiefe von 5 bis maximal 10 cm Tiefe.

Man kann sie aber auch in ein Sumpfbeet oder ans Ufer eines Bachlaufs setzen. Sie gibt sich aber auch mit weniger feuchten Plätzen zufrieden.

Sie verträgt allerdings keinen andauernd trockenen und auch keinen sauren Boden. Deshalb kommt sie auch nicht für ein Moorbeet infrage. Am besten wächst die Bachbunge auf einem nass-schlammigen und nährstoffreichen Substrat.

Man kann diese Pflanze gut mit gelb blühenden Sumpfdotterblumen oder Sumpfschwertlilien, roten und orange blühenden Etagenprimeln sowie feuchtigkeitsverträglichen Farnen wie dem Sumpffarn zusammen pflanzen.

Einmal an einem zusagenden Platz eingepflanzt, erweist sich diese Pflanze als ausgesprochen pflegeleicht. Sie überwintert grün und ist völlig winterhart. Sie breitet sich mit der Zeit stark aus. Damit sie nicht zu sehr wuchert, sollte man sie im Frühherbst kräftig zurückschneiden.

Vermehrung der Bachbunge

Die Bachbunge kann man durch Teilung vermehren. Sie sät sich aber auch von selbst aus.

Sonstiges

Früher wurde diese Pflanze auch als Heilpflanze genutzt. Man bereitete aus den oberirdischen Pflanzenteilen einen blutreinigenden und harntreibenden Tee. Allerdings enthält sie ein Glykosid, welches giftig ist, und wird deshalb nicht mehr in der Naturmedizin genutzt.

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