Kleine Wasserlinse
Lemna minor

Kleine Wasserlinse

Foto: Barbarossa, Creative Commons Attr.-Share-Alike 3.0 Unported

Pflege
Einfach
Zucht
Einfach
Wassertiefe
Schwimmpflanze
Standort
sonnig
Wasserhärte
beliebig
Winterhart
Ja
Blütenfarbe
-
Blütezeit
April bis Juni
Vermehrung
vegetativ über Ausläufer
Besonderheiten
bis 4cm lange Wurzeln

Die Kleine Wasserlinse ist die in den gemäßigten Breiten der nördlichen Hemispähre am häufigsten vorkommende Wasserlinsenart. Sie bildet auf der Wasseroberfläche sonnenbeschienener, nährstoffreicher Gartenteiche dichte Pflanzendecken, auch Entengrütze genannt. Diese Schwimmpflanzen müssen regelmäßig ausgelichtet werden, damit das Leben unter der Schwimmpflanzendecke wegen Licht- und Sauerstoffmangel nicht zu ersticken droht.

Verbreitung und Lebensraum der Kleinen Wasserlinse

Die Kleine Wasserlinse ist in den gemäßigten Klimazonen der Nördlichen Hemisphäre verbreitet; in Australien und Neuseeland ist sie eingeschleppt worden. Sie besiedelt kleinere, stehende und langsam fließende Gewässer, Tümpel, Teiche und Gräben. Massenvorkommen bildet sie vor allem in nährstoffreichen, sogar leicht verschmutzten, abwasserbelasteten Gewässern.

Merkmale, Form und Färbung der Kleinen Wasserlinse

Die Kleine Wasserlinse ordnet man wie andere Wasserlinsengewächse (früher Familie Lemnaceae) seit einigen Jahren zur Familie der Aronstabgewächse zu. Sie haben wie andere Wasserlinsenaren auch mehrere Blättchen mit luftgefüllten Hohlräumen, mit deren Hilfe sie auf der Wasseroberfläche schwimmen können. Mit der Wurzel werden die Nährstoffe aus dem Wasser aufgenommen. Zugleich wirken die im Wasser treibenden Wurzeln stabilisierend. Bei der Kleinen Waserlinse sind die einzelnen Sproßglieder bis zu 4mm lang und bis zu 3mm breit. Die Wurzeln können bis zu 4cm lang sein. Die Sproßglieder sind entweder einzeln oder bis zu 6 Exemplare hängen zusammen.

Pflege der Kleinen Wasserlinse im Gartenteich

Die Kleine Wasserlinse bildet auf der Wasseroberfläche eines sonnenbeschienen, nährstoffreichen Teiches rasch dichte Bestände, treffend Entengrütze genannt, die ausgelichtet werden müssen, da sonst wegen Licht- und Sauerstoffmangel die Teichbiozönose unter der Schwimmpflanzendecke zu ersticken droht. Einige algen- und pflanzenfressende Fischarten wie die Rotfeder können dabei beim Dezimieren der Wasserlinsen-Teppiche hilfreich sein. Im Herbst speichert die Kleine Wasserlinse Stärke als Reservestoff und sinkt dann auf den Gewässerboden, wo sie überwintert.

Vermehrung der Kleinen Wasserlinse

Die Kleine Wasserlinse blüht zwischen April und Juni. In Mitteleuropa blüht sie allerdings sehr selten und vermehrt sich stattdessen vegetativ.

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