Verbreitung und Lebensraum des Drachenfischs

Der Drachenfisch ist von Vietnam, Korea, Nordostchina bis Japan verbreitet. Drachenfische, die für die Haltung im Kaltwasseraquarium oder Gartenteich bestimmt sind, werden in der Regel aus Japan importiert. In Japan wird der Drachenfisch Oikawa genannt. Dort ist er auch bei Fliegenfischern ein beliebter Zielfisch. Im Englischen wird der Drachenfisch Pale Chub oder Freshwater Minnow genannt.

Merkmale, Form und Färbung des Drachenfischs

Mit der Gruppe der vor allem in der Tiefsee lebenden, martialisch aussehenden Drachenfische der Trachyniformes hat Zacco platypus nichts zu tun. Er gehört vielmehr in die Familie der Karpfenfische (Cyprinidiae). Der Drachenfisch kann bis zu 20cm lang werden. Männchen zeigen während der Paarungszeit eine besonders prächtige, regenbogenartige Körperfärbung; Weibchen mit Laichansatz wirken fülliger. Außerhalb der Laichzeit zeigt der Drachenfisch ein tigerartiges Muster aus blassblauen Querstreifen und gelb bis orange leuchtende Brustflossen.

Pflege des Drachenfischs im Gartenteich

Der Drachenfisch ist ein lebhafter Schwarmfisch, der im Gartenteich dicht unter freien Wasserflächen seine Kreise zieht. Er ist winterhart und sollte deshalb auch nicht während der Frostperiode in ein Aquarium umquartiert werden. Er braucht einige Kältemonate, um kräftig und 6 Jahre oder gar mehr alt zu werden. Der Drachenfisch ernährt sich vor allem von Anflugnahrung, also Insekten, die die Wasseroberfläche anfliegen. Er schnappt aber auch nach Mückenlarven, kleineren Libellenlarven und ähnlichen Wasserinsekten. Besonders in der Abenddämmerung wird der Drachenfisch aktiv und schießt über die Wasseroberfläche hinaus, um nach fliegenden Insekten zu schnappen. Zusätzlich kann man ihn mit schwimmfähigem Flockenfutter, Granulat- und Koifutter versorgen. Auch Algenwatten werden vertilgt. Der Drachenfisch ist trotz seiner Größe absolut friedlich und kann auch gut mit anderen Fischarten vergesellschaftet werden. In seiner asiatischen Heimat bewohnt er vor allem saubere, klare Flüsse. Daher sollte man auch im Gartenteich, will man eine Gruppe von Drachenfischen halten, eine leichte Strömung und eine ausreichende Konzentration an gelöstem Sauerstoff aufweisen. Dies lässt sich mittels einer Umwälzpumpe und einem vor den Teich geschalteten Bachlauf oder Wasserfall erreichen. Die Fische sind anfangs etwas scheu und benötigen eine längere Eingewöhnungszeit. Mit der Zeit lassen sie sich aber an regelmäßige Fütterungszeiten gewöhnen.

Vermehrung des Drachenfischs

Bisher ist über eine erfolgreiche Nachzucht in mitteleuropäischen Aquarien oder Gartenteichen nichts bekannt.

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