Wasserdost
Eupatorium cannabium

Der Wasserdost - Eupatorium cannabium

Foto: Stromer7, Creative Commons Attr.-Share Alike 4.0 Unported

Pflege
Einfach
Zucht
Einfach
Wassertiefe
0 bis 10 cm
Standort
sonnig
Winterhart
Ja
Boden
feucht, nährstoffreich, kalkreich
Wuchshöhe
150 bis 200 cm
Blütenfarbe
Pinkfarben
Blütezeit
Juli bis September
Besonderheiten
auch Kunigundenkraut oder Wasserhanf genannt

Der Wasserdost eignet sich für die Randbeflanzung vor allem von größeren Teichen, da diese Stängelpflanze bis zu 2 m in die Höhe wachsen kann. Damit er nicht zu sehr wuchert und sich unkontrolliert ausbreitet, setzt man ihm eine Sperre oder pflegt ihn als Kübelpflanze.

Verbreitung und Lebensraum des Wasserdosts

Der Wasserdost kommt in fast ganz Europa, sowie in Teilen Nordafrikas und Westasiens vor. Er siedelt sich auf kalkhaltigem, nährstoffreichem Boden am Gewässerufer und in der Verlandungs- und Röhrichtzone und in Auwäldern an.

Merkmale, Form und Färbung des Wasserdosts

Der Wasserdost aus der Familie der Korbblütler wird durchschnittlich bis zu 150 cm, maximal bis 200 cm hoch. Er wächst aufrecht mit einem unverzweigten, mit kurzen Härchen besetzten Stängel.

Die gegenständig am Stängel sitzenden, schmalen, lanzettförmigen Laubblätter sind drei- bis fünfteilig. Die Blattränder sind gezähnt.

Zwischen Juli und September erscheinen die rötlichen, röhrenförmigen Blüten. Jeweils 4 bis 6 dieser Blüten bilden einen doldenähnlichen Blütenstand.

Pflege im Gartenteich

Da der Wasserdost sehr hoch wächst und mit der Zeit dichte Bestände bildet, kommt er nur für größere Teiche infrage. Doch auch dann, sollte man ihn regelmäßig auslichten, damit er nicht andere Teichpflanzen verdrängt.

Man pflanzt der Wasserdost am besten als kleine Gruppe auf feuchtem Untergrund entweder innerhalb oder außerhalb des Gartenteichs oder in ein direkt neben dem Gartenteich angelegtes Sumpfbeet. Damit er sich nicht unkontrolliert weiter ausbreiten kann, setzt man ihm ähnlich wie bei vielen Bambusarten mit einer Rhizomsperre eine Grenze oder man pflanzt ihn in einen genügend großen Kübel.

Der Boden sollte kalkhaltig und nährstoffreich sein.

Die Pflanze lässt sich gut mit der einheimischen Pestwurz vergesellschaften. Die großen, runden Blätter der niedrig wachsenden Pestwurz bilden einen harmonischen Kontrast zu den aufrecht wachsenden Pflanzenstängeln dieser Pflanze.

Der Wasserdost ist winterhart. Man schneidet ihn ähnlich im Herbst bis Handbreite über dem Boden zurück; dann treibt er im darauffolgenden Frühjahr wieder neu aus.

Der Blaue Wasserdost

Eine verwandte Art, der Blaue Wasserdost Conoclinium coelestinum, stammt aus Nordamerika. Er bleibt mit weniger als 1 m Wuchshöhe deutlich kleiner als unser einheimischer Vertreter und blüht in Clustern von blauen, violetten oder weißen Blüten.

Blauer Wasserdost
Foto: Fritzflroreynolds, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

Er kommt an Gewässerufern, aber auch an Waldrändern und in lichten Auenwäldern vor und lässt sich am Gartenteich ähnlich einsetzen wie unser einheimischer, rosarot blühender Wasserdost.

Sonstiges

Der Wasserdost war bereits in der Antike als Heilpflanze bekannt, welche die Gallensekretion fördert.

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