Schaublatt
Rodgerisa aesculifolai

Schaublatt - Rodgerisa aesculifolai

Foto: Jerzy Opiola, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

Pflege
Einfach
Zucht
Mittel
Wassertiefe
0cm
Standort
sonnig bis halbschattig
Winterhart
Ja
Boden
feucht, locker, humusreich
Blütenfarbe
Chremfarben
Vermehrung
durch Rhizomteilung

Das Schaublatt Rodgersia aesculifolia erinnert mit seinen runden, siebenteiligen Laubblättern an die der Rosskastanie. Es stammt aus dem Himalayagebiet, wo es selbst in Hochgebirgslagen noch vorkommt, und ist deshalb absolut winterhart. Es bildet im Sommer rispenförmige Blütenstände aus zahlreichen, kleinen cremeweißen Blüten. Man pflanzt es als Solitärpflanze oder in kleinen Gruppen im feuchten Boden des Gartenteichrands an einem sonnigen bis halbschattigen, in jedem Fall aber windgeschützten Platz. Bei anhaltender Trockenheit muss es gegossen werden. Im Herbst schneidet man die abgeblühten Pflanzenstängel bis zum Boden zurück. Das Rhizom des Schaublatts kann erst nach einigen Jahren zur vegetativen Vermehrung der Staude geteilt werden.

Verbreitung und Lebensraum des Schaublattes

Das Schaublatt der Gattung Rodgersia kommt mit mehreren Arten und Unterarten im Himalayagebiet in Höhenlagen bis zu 3.000m ü. NN vor. Es breitet sich an Waldrändern, auf felsigem Untergrund, aber auch entlang von Fließgewässern aus.

Merkmale, Form und Färbung

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, die Schaublätter der Gattung Rodgersia gehören zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae). Das Schaublatt blüht zwischen Juli und August in Weiß. Es hat einen bis zu 60cm hohen, rispenförmigen Blütenstand mit kleinen cremeweißen Blüten, die gut vor dem Hintergrund der dunkelgrünen Laubblätter kontrastieren. Die mehrjährige, absolut winterharte Staude kann bis zu einem Meter in die Höhe wachsen. Für eine Bepflanzung am Gartenteichrand eignet sich sowohl die Nominatform Rodgerisa aesculifolia aesculifolia als auch die Unterart R.a.hnerici.

Pflege des Schaublattes im Gartenteich

Das Schaublatt braucht einen windgeschützten Platz am Rand des Gartenteichs in der Sonne oder im Halbschatten. Im Halbschatten bringt es allerdings weniger Blüten hervor. Diese ausladende Staude braucht ähnlich wie das Mammutblatt Gunnera viel Platz und kommt am besten als Solitärpflanze zur Geltung. Pflanzt man es in Gruppen, dann sollte der Abstand zwischen den einzelnen, recht ausladenden Pflanzen mindestens 90 bis 100cm betragen. Der Boden sollte humusreich und locker sein. Bei anhaltender Trockenheit muss regelmäßig gegossen werden. Schaublätter fallen weniger durch ihre cremeweißen Blütenstände, als durch die Form ihrer Laubblätter auf. Die siebenteiligen Blätter sehen denen der Rosskastanie etwas ähnlich, daher der wissenschaftliche Artname aesculifolia. Im Spätherbst werden die verblühten Stängel bis zum Boden zurück geschnitten.

Vermehrung des Schaublattes

Das Schaublatt lässt sich im Frühjahr oder im Herbst durch Teilung des Rhizoms vegetativ vermehren. Das Schaublatt wächst allerdings sehr langsam; daher sollte man in den ersten beiden Jahren das Rhizom nicht teilen und die Pflanze auch nicht umsetzen.

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