Verbreitung und Lebensraum

Das Sumpflöffelchen ist eine der wenigen einheimischen Ludwigien. Es kommt in weiten Teilen Europas, aber auch bis Zentralasien, in Afrika, Nordamerika, der Karibik und Südamerika vor.

Es siedelt sich an Teichufern, in periodisch trockenfallenden Tümpeln und in wasserführenden Gräben an.

Merkmale, Form und Färbung

Das Sumpflöffelchen oder Heusenkraut (Ludwigia palustris) gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae).

Wuchs

Die Pflanze bildet 15 bis 30 cm lange Triebe, teils über, teils unter Wasser.

Das im Vergleich zu anderen farbenprächtigeren Ludwigia-Arten der Tropen eher unscheinbare Sumpflöffelchen ist eine mehrjährige Sumpf- und Wasserpflanze, die je nach den örtlichen Milieu- und Standortbedingungen ganz unterschiedliche Wuchsformen annehmen kann.

Wuchsformen:

  • als Wasserpflanze bildet es frei im Wasser flutende Sprosse.
  • Als Landform kriechen die Stängel dicht über dem feuchten Boden entlang

Stängel und Sprosse sind ? charakteristisch für Ludwigia palustris ? rot gefärbt, die Laubblätter rötlich überlaufen. Man nimmt an, dass diese Färbung als Sonnenschutz dient.

Blätter

Die Laubblätter sind gegenständig an den Sprossen angeordnet und haben eine ovale Form.

Blüten

Zwischen Juli und August entwickeln in den Blattachseln die eher unscheinbar grünlich gefärbten Einzelblüten. Sie haben keine Kronblätter, und der Blütenkelch ist eher unauffällig.

Pflege am Gartenteich

Standort

Das Sumpflöffelchen ist optimal an schwankende Wasserstände und auch an periodisch trocken fallende Gewässer angepasst.

Es kommt daher für einen sonnigen bis halbschattigen Platz in der Feuchtzone oder seichten Flachwasserzone bis zu einer Wassertiefe von 10 bis maximal 20 cm infrage, aber auch für seichte, langsam fließende Abschnitte am und im Bachlauf.

Im Gegensatz zu den meisten Teichpflanzen kann es auch in sehr flachen Teichen und Tümpeln eingesetzt werden, deren Wasser sich im Sommer stärker aufheizt.

Kombination mit anderen Pflanzen

Es lässt sich je nach Gewässertyp gut mit dem als Bodendecker am und im Wasser wachsenden Pfennigkraut (Lysimachia nummularis) oder dem Strandling (Litorella uniflora) kombinieren, am Rand der Flachwasserzone auch mit klein bleibenden Rohrkolbenarten.

Da das Sumpflöffelchen keinen größeren Zierwert hat, sollte man es im Uferbereich mit Blütenstauden wie dem Blutweiderich, der Schwanenblume oder einem Mädesüß vergesellschaften.

Das Sumpflöffelchen ist völlig winterhart und relativ anspruchslos. Einmal richtig platziert, entwickelt es mit der Zeit dichte, weitläufige Bestände.

Vermehrung

Das Sumpflöffelchen lässt sich vegetativ vermehren: Dazu trennt man im Herbst oder Frühjahr einfach einige Ausläufer der Pflanze ab und setzt sie an anderer Stelle wieder ein.

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