Perlfarn
Onoclea sensibilis

Perlfarn - Onoclea sensibilis

Foto: Steve Law, Creative Commons 2.0 US-amerikanisch Unported

Pflege
Einfach
Zucht
Mittel
Wassertiefe
0cm
Standort
halbschattig bis schattig
Winterhart
Nein
Blütenfarbe
-

Der Perlfarn besticht weniger durch seien Größe, als durch die filigrane Form der Fieder seiner Farnwedel. Er bildet ein langes, kriechendes Rhizom, mit dessen Hilfe er sich rasch im Garten ausbreiten könnte. Daher sollte man ihn mit Hilfe einer Rhizomspserre oder durch ein separates Pflanzgefäß rechtzeitig stoppen. Die grünen Farnwedel sind im Frühjahr noch recht frostempfindlich, treiben aber nach Spätfrösten rasch wieder aus. Im Herbst verfärben sich Stiel und Blattspreite rötlichbraun. Im Gartenfachhandel werden auch ganzjährige rotstielige Sorten angeboten. Der Perlfarn lässt sich durch Teilung des Rhizoms, aber auch mit Hilfe seiner Sporen vermehren.

Verbreitung und Lebensraum des Perlfarns

Der Perlfarn ist der einzige Vertreter der Gattung Onoclea. Er kommt natürlicherweise nur in zwei weit voneinander getrennten Regionen vor. Im östlichen Nordamerika und in Ostasien. Er besiedelt die Ränder von Gräben, Fließgewässern und Quellen und kommt auch in feuchten Wäldern vor. Da seine grünen, sterilen Wedel frostempfindlich sind, ist er nicht völlig winterhart. Er ist bereits seit Ende des 18.Jahrhunderts als Gartenpflanze in Kultur. Besonders attraktiv ist eine im Gartenfachhandel angebotene Sorte mit roten Blattstielen.

Merkmale, Form und Färbung

Der Perlfarn, der maximal 50 bis 60cm hoch werden kann, bildet als Überwinterungs- und Überdauerungsorgan ein langes kriechendes Rhizom. Die sterilen, gelb-grünen Farnwedel sind lang gestielt und bilden weit überhängende Bögen. Die Blattspreite ist fiederförmig geteilt und hat eine lederartige Oberfläche. Die einzelnen Fiederteilchen haben eine annähernd dreieckige Form. Die im Gegensatz dazu aufrecht stehenden, fertilen Wedel sind kürzer als die sterilen Wedel. Die Fieder dieser fertilen Wedel rollen sich kugelförmig um die Sporenträger, Sori genannt. Die sporentragenden Wedel bleiben den Winter über erhalten. Die grünen Blattwedel nehmen im Herbst allmählich eine rötlich-braune Färbung an.

Pflege des Perlfarns am Gartenteich

Der Perlfarn bekommt am beste einen halbschattigen Platz am Beckenrand des Gartenteichs. Man pflanzt ihn dazu am besten in einer kleinen Gruppe von 3 bis 5 Exemplare mit einem Abstand von jeweils etwa 30cm untereinander. Da er sich über sein langes, kriechendes Rhizom bald ungehindert landeinwärts im Garten ausbreiten würde, benötigt er – ähnlich wie man es von größeren Bambusarten kennt ? eine, wenn auch niedrige Rhizomsperre. Oder man pflanzt ihn gleich in ein separates Pflanzgefäß. Das hat den Vorteil, dass man den Perlfarn dann auch besser gegen Frost schützen kann. Man muss etwas aufpassen, wenn im Frühjahr wieder die grünen Blattwedel austreiben, denn sie reagieren empfindlich auf Spätfröste. Im Winter, wenn der Perlfarn die oberirdischen, grünen Wedel eingezogen hat, ist er jedoch bedingt winterhart und übersteht Temperaturen bis etwa minus 12 Grad Celsius schadlos. Als Bodensubstrat wählt man einen lockeren, humusreichen und gut wasserdurchlässigen Boden, da Staunässe von diesem Farn nicht gut vertragen wird. Auch Umpflanzen wird vom Perlfarn nicht gut vertragen, man sollte ihn daher über mehrere Jahre am gleichen Standort wachsen lassen.

Vermehrung des Perlfarns

Der Perlfarn lässt sich sowohl mit Hilfe seiner Sporen als durch Teilung des Rhizoms vermehren.

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