Der Koiteich im Winter

Im Herbst, wenn die Temperaturen fallen sollte man den Koiteich für den Winter vorbereiten. Dies sollte man eher frühzeitig machen, da die Koi im Winter sehr viel Ruhe benötigen. Welche Schritte im Einzelnen notwendig sind um den Koiteich für den Winter vorzubereiten erläutern wir im Folgenden. Koi reagieren im Winter extrem empfindlich auf Erschütterungen und Bewegung im Teichumfeld. Daher sollte man Arbeiten rund um den Koiteich im Winter unterlassen und die Eisdecke nicht aufhacken oder betreten.

Die wichtigste Regel für den Koiteich im Winter: „Die Koi im Winter nicht aufschrecken“.

Beim Vorbereiten des Koiteiches für den Winter kommt es nicht selten schon zu frostigen Temperaturen. Hier sollte man eine hochwertige warme Arbeitsjacke und warme Schuhe verwenden. Bewährt haben sich die hochwertigen Winter Arbeitsjacken von engelbert strauss. Neben bestens für die Gartenarbeit geeigneten Sommerjacken findet man im Sortiment auch ansprechende warme Arbeitsjacken für den Garten.

Der Koiteich im Winter

Tipp 1: Teichfilter&Teichbelüfter – Wasserbewegung reduzieren

Kühlt das Wasser ab, so bildet sich eine natürliche Schichtung des Wassers aus. Befindet sich im Sommer das kältere Wasser am Grund, so bildet sich im Winter eine wärmere Temperaturschicht von 4° Celsius am Gewässergrund aus. Das weiter abkühlende Wasser sammelt sich an der Oberfläche und bildet dort schon sehr bald eine Eisdecke.

Eine Wasserumwälzung wäre nun fatal. Die Wasserschichtung würde zerstört und Temperatur würde nach und nach abkühlen bis die Koi erfrieren würden. Deshalb sollte man den Teichfilter im ausschalten und aus dem Teich nehmen. Ist dies nicht möglich, so sollte das Wasser in 30-50 Tiefe angesaugt und auf selber Tiefe wieder eingeblasen werden.

Auch eine am Grund des Koiteiches installierte Durchlüfterpumpe sollte abgeschaltet werden, da auch sie durch die aufströmenden Luftperlen eine Wasserverwirbelung erzeugen.

Tipp 2: Koiteich im Winter abdecken

Um das Auskühlen des Koiteiches zu verhindern empfiehlt es sich diesen abzudecken. Hierfür eignet sich Noppenfolie, Styropor oder auch die immer häufiger verwendeten PE-Teichbälle.

Bei den PE-Bällen handelt es sich um luftgefüllte Kunststoffbälle, die auf die Wasseroberfläche des Koiteiches gestreut werden bis die Oberfläche vollständig bedeckt ist. Diese Variante hat den Vorteil das Schnee und Regen durchgelassen werden. Zudem wird der Gasaustausch nicht behindert.

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Natürlich kann man auch mehrere Arten Kombinieren. Beispielsweise indem man mehrere große Styroporplatten auf die Wasseroberfläche gibt und die restliche Fläche mit PE-Teichbällen füllt.

Tipp 3: Einen Teil eisfrei halten

Um Faulgase entweichen zu lassen muss man dafür sorgen, dass ein Teil des Gartenteiches eisfrei bleibt.

Hierfür gib es mehrere Möglichkeiten:

  • Eisfreihalter aus Styropor
  • Eisfreihalter mit integrierter Heizung
  • Beheizung des gesamten Teiches auf 5-6 Grad

Für die meisten Koiteiche reicht ein Eisfreihalter aus Styropor völlig aus. Lediglich besonders kleine und flache Koiteiche benötigen eine zusätzliche Heizung.

Tipp 4: Sauerstoffversorgung sicherstellen

Gerade im Winter, wenn ein großer Teil der Wasseroberfläche von einer dicken Eisschicht bedeckt ist, sinkt der Sauerstoffgehalt im Wasser teilweise gefährlich weit ab. Hier hilft ein Oxidator, der das Wasser im Koiteich mit zusätzlichem Sauerstoff anreichert.

Tipp 5: Koifutter für den Winter

Wie bei allen Fischen sinkt der Stoffwechsel auch bei den Koi im Winter deutlich. Die Fische sind träge und bewegen sich kaum. Teilweise fällt die Herzfrequenz auf 2-4 Schläge pro Minute.

Die Koi benötigen in dieser Zeit nur extrem wenig Futter. Hierbei sollte man sehr selten und nur in kleinsten Mengen spezielles Koi-Winterfutter anbieten. Dieses Futter sinkt auf den Gewässergrund ab, an dem sich die Koi im Winter aufhalten. Zudem belastet es das Wasser weniger als das übliche Koifutter.