Trocken- oder Unterwasseraufstellung von Pumpen

Tauchpumpen werden unter Wasser installiert. Sie werden aber nicht direkt auf dem Teichboden platziert – dort würde die Pumpe den Bodenschlamm ansaugen und dann bald verstopfen – sondern etwas erhöht auf einem Sockel. Das gilt aber nicht für Tauchpumpen, die mit einem Filtersystem kombiniert werden. Diese setzt man direkt auf den Teichboden, damit sie so viel wie möglich an Schlamm- und Schmutzpartikeln herausfiltern können. Tauchpumpen müssen korrosionsbeständig sein und entsprechend den VDE-Vorschriften isoliert sein. Auf keinen Fall dürfen Tauchpumpen außerhalb des Wassers betrieben werden.

Fischteich und Schwimmteich

Sind Fische im Teich, dann sollte die Pumpe besser in einem Pumpenschacht außerhalb des Gartenteichs aufgestellt werden. Bei einem Schwimmteich muss die Pumpe immer außerhalb des Teichbeckens aufgestellt werden, auch wenn die Stromzufuhr zur Pumpe vorschriftsmäßig durch einen RCD/FI Schalter gesichert ist. Bei Trockenaufstellung der Pumpe ist darauf zu achten, dass die Pumpe zwar außerhalb des Wassers, aber immer unterhalb des Wasserspiegelniveaus stehen muss. Da solche Teichpumpen in der Regel nicht selbstansaugend sind, würden sie sonst trockenlaufen und überhitzen. Wenn die Pumpe unterhalb des Wasserspiegels steht, werden die Lager und der Rotor dagegen ständig vom Wasser geschmiert.

Bei Trockenaufstellung der Pumpe muss die Ansaugleitung wasserdicht durch die Teichfolie oder durch die Wand eines Fertigteichs geführt werden. Die Ansaugleitung muss ein Filtersieb haben, damit sie nicht verstopft. Sonst würde die wassergekühlte Pumpe heiß laufen und beschädigt werden. Der Pumpenschacht muss vor Witterungseinflüssen wie Forst oder Niederschlägen geschützt werden. Dazu hält der Fachhandel Pumpschachtabdeckungen bereit. Oder man deckt den Pumpenschacht mit einem großen, flachen Trittstein ab. Der Pumpenschacht muss außerdem mit einem Sickergrubengrund versehen sein, falls doch einmal bei starkem Regen Wasser in den Schacht eindringen sollte.

Damit die Pumpe auch einmal herausgenommen und bei Bedarf gereinigt und gewartet werden kann, sollte man einen Absperrhahn in die Ansaugleitung einfügen. Statt die Pumpe in einen Schacht im Garten zu setzen, kann man sie auch frostsicher in einen benachbarten Kellerraum stellen. Dann ist auch ein störungsfreier Winterbetrieb möglich.

Pumpe im Winter

Sind aber winterharte Fische im Teich, dann sollte man die Pumpe während der Wintermonate doch besser deinstallieren oder wenigstens abschalten. Denn die Fische suchen zum Überwintern den Teichgrund auf, weil sich dort ?knapp über dem Boden ? das 4°C kalte Wasser sammelt, weil es ? entsprechend der Dichteanomalie – des Wassers schwerer ist als das Wasser bei 0°C an der Teichoberfläche. Durch die Wasserströmung würde stattdessen diese natürliche Schichtung gestört und das kalte Oberflächenwasser gelangt in die Tiefe, sodass die Fische, die im Winter in eine Art Starre verfallen und mit einem stark reduzierten Stoffwechsel dann doch erfrieren könnten.

Egal ob es sich um eine Unterwassertauchpumpe oder eine trocken aufgestellte Pumpe handelt, wichtiger ist neben der Leistung natürlich auch die Lebensdauer der Pumpe. Eine stärkere Pumpe, die nur die Hälfte ihrer Maximalleistung aufbringen muss, wird länger halten, als eine leistungsschwache Pumpe, die permanent mit voller Kraft läuft.

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