Spinnen am Gartenteich - Überblick und Arten


Spinnen am Gartenteich


Spinnen

Die Gerandete Jagdspinne

Die Gerandete Jagdspinne ist eine der größten einheimischen Raubspinnenarten. Sie lauert am Gewässerufer auf Beute, kann aber auch gut schwimmen und tauchen. Zur Beute zählen neben Insekten auch Kaulquappen und Jungfische, die ans Ufer geschleppt und dort ausgesaugt werden. Jedes geschlechtsreife Weibchen kann zweimal pro Jahr bis zu 1000 Eier legen, die in einen Kokon eingesponnen und zunächst von der Mutterspinne mitgeschleppt werden. Kurz vor dem Schlüpfen wird das Gelege am Ufer festgesponnen und vom Weibchen bewacht. Die Jungspinnen durchlaufen eine zweijährige Entwicklungszeit, bis sie ausgewachsen und geschlechtsreif sind.

Die Wasserspinne

Die Wasserspinne ist die einzige Spinnenart, die ständig unter Wasser lebt. Dazu ist sie in der Lage, weil sie ein sehr fein verzweigtes Tracheensystem und einen dichten Haarpelz hat, mit dem sie sich permanent in eine dicht anliegende Luftblase hüllt. Unter Wasser werden verschiedene glockenförmige Netze angelegt und mit Luft gefüllt: Es gibt Wohnglocken, Ernährungsglocken, Sperma- und Eiglocken. Zur Häutung zieht sich die Wasserspinne in eigens angelegte Häutungsglocken zurück.





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