Wege übers Wasser – Brücken, Stege und Trittsteine

Brücken und Stege lassen Pflanzen- und Naturteiche gemütlicher erscheinen. Doch auch ein kleiner Steg am Schwimmteich, vom dem aus man die Füße ins Wasser hängen lassen kann, wertet den Teich auf.

Brücken und Steege am Gartenteich

Allerdings wirkt eine Brücke oder ein Steg auch schnell deplatziert, wenn er nicht zum Gesamtbild passt. Vielleicht bilden auch Trittsteine, die über die Wasserfläche führen ein harmonischeres Gesamtbild. Wir wollen im Folgenden einige Tipps geben, welche Brücken und Stege zu Ihrem Gartenteich passen und was man bei der Planung berücksichtigen muss.

Brücken für kleine oder große Teiche?

Die geneüberliegenden Ufer kleinerer Teiche und Bachläufe können mit Hilfe einer Brücke aus Holz oder Stein verbunden werden.

Bei einer großen Teichfläche wirkt eine viele Meter lange Brücke dagegen wie ein Fremdkörper. Das gilt vor allem für bogenförmige Brücken, die mit ihrer zwangsläufigen Höhe eine zu große Distanz zur darunter liegenden Wasserfläche schaffen. Flache Holzstege können dagegen knapp oberhalb der Wasserfläche angelegt werden. Sie wirken weniger aufdringlich und lassen sich besser in die Umgebung einfügen.

Unser Tipp:

Eine besonders gelungene Steganlage auch für größere Teiche ist eine Y-förmige Struktur mit der Abzweigung nach rechts zu einem überdachten Unterstand oder Pavillon. Dies verkürzt die viele Meter lange Längsachse des Steges optisch.

Welche Brücke passt zu welchem Teichstihl?

Eine kleine Bogenbrücke aus rotem Holz (Rot gilt in China und Japan als glücksbringende Farbe!) fügt sich in Gesamtbild eines asiatischen Wassergarten harmonisch ein.

Trittsteine über den Gartenteich wirken besonders in Naturteichen mit einer dichten Bepflanzung ansprechend. Entweder mit hohen Uferpflanzen, oder einfach mit einer dichten Schwimmpflanzendecke aus Seerosen oder Wasserlinsen.

Eine sehr natürlich wirkende Holzbrücke kann auch eine hervorragende optische Trennung eines Gartenteiches von einem reich bepflanzen Filterteich bilden.

Geeignete Materialien der Brücken und Stege

Steinbrücken sind etwas langlebiger, Holzbrücken fügen sich aber besser in die Gartenteich-Landschaft ein.

Für eine Holzbogenbrücke muss man ein witterungsbeständiges Material verwenden. Will man die Brücke lackieren oder lasieren, dann sollte man umweltverträgliche Farben und Holzschutzmittel verwenden, denn beim Streichen tropft immer etwas davon ins Wasser und das könnte für die Fische giftig sein.

Steinbrücken werden nach einiger Zeit aufgrund der Nähe zum Wasser mit einem Grünschleier aus Moos und Algen überzogen sein. Hier sollte man darauf achten, dass man diesen vorsichtig mit einem HG Grünbelagentferner beseitigt. Es sollte keine Flüssigkeit ins Teichwasser tropfen.

Stabile Unterlage für die Brücke

Lange Brücken und Stege brauchen natürlich eine stabile Unterlage. Das können Holzträger und Stützbalken sein oder ein im Wasser liegender Findling.

Alternative zur Brücke: Holzsteg am Rand

Ein Holzsteg muss aber nicht unbedingt quer über den Teich führen, man kann damit auch den Randbereich des Gartenteichs gestalten. Das erleichtert die Teichpflege ungemein, da der Teich rundum zugänglich ist.

Außerdem lassen sich unter der Stegfläche technische Installationen wie Waserein- oder Überlauf, Filter oder Skimmer verbergen. Damit die Technik zugänglich bleibt, wird ein Stück des Stecks ausgesägt und dann als abnehmbarer Deckel auf das Loch gesetzt.

Alternative zur Brücke: Kurzer Holzsteg

Auch eine kürzere Stegfläche, die ein oder zwei Meter weiter auf die Wasserfläche hinausführt, kann Sin machen – wenn man die Teichfische füttern will, mit Hilfe einer Badeleiter einen sicheren Einstieg in den Schwimmteich schafft oder einfach auf dem Bauch liegend, das Leben und Treiben der Tiere im Wasser in Ruhe beobachten möchte.

Alternative zur Brücke: Kurzer Holzsteg

Flachwasserzonen können auch mit Hilfe von Trittsteine durchquert werden. Dazu sollte man Granitblöcke mit rauer Oberfläche wählen, die die nötige Trittsicherheit bringen. Material aus Kalkgestein ist leicht brüchig und gibt Kalk ans Wasser ab, was zu einer unerwünschten Massenvermehrung von Grünalgen führen könnte.

Chinesische Gärten: Besondere Bedeutung der Brückenform

In japanischen und chinesischen Gärten werden mit Hilfe kleiner Bogenbrücken in rotem Holz oder hellem Stein kleinere Wasserläufe überspannt. Große Wasserflächen werden dagegen mit Hilfe von Holzstegen durchquert. Dabei fällt der Zickzackverlauf des Steges auf. Gelegentlich ist der Steg sogar an ein oder zwei Stellen unterbrochen. So soll verhindert werden, dass einem die Geister übers Wasser folgen können.

Will man mit einer im asiatischen Stil angelegten Zickzackbrücke symbolisch böse Geister fernhalten, dann muss der Steg aber unbedingt ein Geländer haben. Sonst wird der unregelmäßige Stegverlauf sehr schnell zur Stolperfalle und man landet im Wasser.

Außerdem kann man – nach asiatischem Glauben – die Geister vom Teich fernhalten, indem bereits der Weg zum Teich nicht geradlinig, sondern in Bögen und Kurven auf den Teich zuführt.

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