Gefahrenquellen für Kleinkinder am Gartenteich beseitigen

Sitzt man an einem lauen Sommerabend mit einem Glas Wein gemütlich vor dem Gartenteich, lauscht den zwitschernden Vögel und beobachtet das harmonische Treiben im und um den Gartenteich, dann denkt man sicher nicht daran das der Gartenteich eine Gefahrenquelle darstellen kann. Ob Tiere wie Igel oder Eichhörnchen beim Trinken in den Gartenteich fallen oder sogar Kleinkinder aus der Nachbarschaft, mit einfachen Mitteln kann man den Gartenteich schützen. Im Folgenden wollen wir einige Maßnahmen nennen, die den Gartenteich sicherer machen.

Ohne Absperrung

So ungeschützt sollte ein Teich nicht sein. Ein Teich direkt neben einem Weg auf dem Kinder mit Fahrrädern fahren, spielen und dadurch leicht in das Wasser fallen können. Ein Zaun oder eine Gittersicherung wäre hier dringend notwendig. Foto: Heiko Fröhlich

Gefahr für Kinder beseitigen

Nicht nur für uns Erwachsene ist ein Gartenteich das Highlight im Garten, auch Kinder spielen gerne am und um den Gartenteich. Bedauerlicherweise muss man regelmäßig von Unfällen lesen, bei denen Kinder beim Spielen in den Gartenteich gefallen sind und darin ertrunken sind. Auch eine geringe Wassertiefen kann dies nicht verhindern – schon bei nur 20 Zentimeter Wassertiefe sind Kinder ertrunken. Besonders groß ist die Gefahr für Kinder bis 5 Jahren. Im letzten Jahr sind in Deutschland über 20 Kinder am Gartenteich ertrunken, doch eine noch größere Zahl konnte zwar gerettet werden, trägt aber Behinderungen davon.

Wir wollen nun betrachten wodurch die Gefahr so groß ist das die Kinder in den Gartenteich fallen. Bei den Erwachsenen liegt der Körperschwerpunkt meist in Höhe des Nabels. Bei Kleinkindern ist der Kopf im Verhältnis zum restlichen Körper recht groß, dies führt dazu, dass der Schwerpunkt in Brusthöhe liegt. Schon dies erklärt weshalb die die Gefahr dass ein Kind in den Gartenteich fällt viel höher ist als bei einem Erwachsenen.

Meist denkt man dass es lange dauert und laut ist wenn ein Kind ertrinkt. Leider ist dies jedoch in den seltensten Fällen so, Ertrinkungsunfälle passieren schnell und leise. Wenn die Nase des Kinders das meist kalte Wasser berührt, dann erstickt das Kind, da sich dann der Kehlkopf automatisch verschließt.

Maßnahmen zur Vorbeugung

Als Gartenteichbesitzer sollte man geeignete Maßnahmen ergreifen und den Gartenteich sicherer machen. Schon der Gesetzgeber schreibt vor das der Teichbesitzer die Pflicht hat, durch einen Zaun um das Grundstück oder nur um den Gartenteich diesen so zu sichern das keine Kinder in die Nähe des Wassers kommen können. Ist dies nicht möglich, so muss die Wasserfläche beispielsweise durch einen Gitterrost, der einige Zentimeter unter der Wasseroberfläche montiert wird, sichern. Diese Pflicht besteht vor allem, wenn sich in der Nachbarschaft häufig Kinder aufhalten, in diesem Fall muss der Teichbesitzer damit rechnen dass die Kinder auf das Gelände gelangen. Auch wenn in neueren Urteilen häufig die Teichbesitzer entlastet wurden und die Schuld den Eltern, aufgrund einer Verletzung der Aufsichtspflicht, zugesprochen wurde, sollte dies nicht dazu ermutigen den Teich ungeschützt zu lassen. Ein einfacher Zaun um den Teich genügt schon um die Gefahr zu reduzieren.

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