Nachdem sich die Ringelnatter tagsüber im Garten aufhält, zieht sie sich zum Schlafen meist in den Komposthaufen zurück. Hier legt sie ihre Eier ab, aus denen nach 2 Monaten dann 20 bis 30 ungefähr 15 cm lange junge Ringelnattern schlüpfen.

Hat die Ringelnatter erst mal Gefallen am Garten, und einen gemütlichen Ort zum Schlafen und zum Verdauen der Beute gefunden, so bleibt sie Dauergast. Dann ist schnell Schluss mit dem Froschgequake und dem Leben am Teich.

Ist die Ringelnatter giftig?

Giftig ist die Ringelnatter nicht, jedoch verfügt sie über nadelscharfe Zähne, mit denen sie blitzschnell zubeißt. Der Biss einer Ringelnatter ist extrem schmerzhaft.

Ist die Ringelnatter giftig?

Bei Gefahr stößt die Ringelnatter, mit einem lauten Zischen, mit ihrem Kopf in Richtung des Angreifers vor.

Vorsicht

Teilweise stellt sich die Ringelnatter tot. Der Körper der Schlange erschlafft, sie dreht den Bauch nach Oben und aus dem geöffneten Maul hängt die Zunge heraus. Wenige Momente später flüchtet sie blitzschnell.

Schlange stellt sich tot
Schlange stellt sich tot

Was macht die Ringelnatter im Teich?

Früher wurde die einheimische Ringelnatter auch als Wassernatter bezeichnet. Dies hat hauptsächlich zwei Gründe: Zum einen ist die Schlange ein hervorragender Schwimmer und zum anderen hält sie sich häufig am und im Wasser auf. Mit dem, über den Wasserspiegel erhobenen Kopf, zieht sie majestätisch ihre Schlangenlinien quer über den Teich.

Am Teichrand legt sie sich auf die Lauer und wartet auf ihre Beute: Frösche, Molche, Fische und andere Teichbewohner haben keine Chance und werden blitzschnell erbeutet und am Stück gefressen.

Ringelnatter am Teich
Ringelnatter liegt auf der Lauer: Ein Frosch im Blick
Schlange frisst einen Frosch
Der Frosch wird an einem Stück verspeist

Ringelnatter fangen

Wie alle Reptilien und Amphibien steht auch die Ringelnatter in Deutschland unter Naturschutz. Deshalb ist es verboten die Ringelnatter zu fangen.

Ringelnatter vertreiben

Es ist verboten die Ringelnatter einzufangen, zu stören oder zu töten. Hier sind empfindliche Strafen vorgesehen. Jedoch kann man die Ringelnatter relativ einfach vertreiben: Ein kräftiges Aufstampfen reicht auch schon aus, um die Schlange in die Flucht zu schlagen.

Langfristig Ringelnatter vertreiben – So geht’s

Langfristig kann man die Ringelnatter vertreiben, indem man ihr ihre beiden geliebten Orte nimmt. Eine feinmaschige Einzäunung rund um den Gartenteich zum Schutz der Frösche und Fische. Zudem ein Zaun rund um den Komposthaufen und schon bald wird die Ringelnatter den Garten freiwillig verlassen und sich einen anderen Lebensraum suchen.

Vermehrung der Ringelnatter

Nachdem die Ringelnatter im März bis April ihr Winterquartier verlassen hat beginnt auch schon bald die Paarung. Meist suchen die Schlangen im Mai sogenannte Paarungsplätze auf. Hierbei handelt es sich um besondere Bereiche, welche die paarungsbereiten Tiere gezielt aufsuchen.

Dort buhlen typischerweise mehrere Männchen, die man an ihrer deutlich geringeren Körpergröße erkennt, gleichzeitig um ein Weibchen. Zu Verletzungen kommt es dabei nicht.

Paarung und Vermehrung der Ringelnatter

Zur Eiablage suchen die Weibchen besonders warme Plätze auf. Häufig sind dies Plätze, an denen Wärme durch Verrottung organischer Materialien entsteht. Typisch sind hier unsere Komposthaufen im Garten oder aber auch Fernwärmeleitungen. Bevorzugt wird immer der Ort, an dem die Ringelnatter selbst auf die Welt gekommen ist. Dort legt die Schlange in den Monaten Juli bis August 10 bis 30 Eier in eine Erdgrube.

Nach ungefähr 2 Monaten, typischerweise zwischen Juli und September, schlüpfen die 15 cm langen Jungschlangen. Kommt der Wintereinbruch sehr früh, so können die Eier auch überwintern, die Jungschlangen schlüpfen dann im Folgejahr.

Verbreitung der Ringelnatter

Die Ringelnatter ist in ganz Europa heimisch. Nur in Irland, Schottland und dem nördlichen Skandinavien kommt sie nicht vor. Außerdem kommt sie bis weit nach Osten -Sibirien, kaspisches Meer, Kleinasien und China vor.

Lebensraum in der Natur

Ringelnattern findet man häufig in Mischgebieten, in denen unterschiedlichste Gewässer vorhanden sind. Feuchte Biotope entlang von Flüssen und Bächen sind der ideale Lebensraum für die Ringelnatter. Aber auch Kiesgruben, Teichanlagen und Steinbrüche werden von den Schlangen bewohnt.

Lebensraum der Ringelnatter
Typischer Lebensraum der Ringelnatter: Wasser, Tothold und viel Deckung

Auf einen Blick: Merkmale der Ringelnatter

  • Erkennungsmerkmal: typischen Hinterkopfzeichnung mit 2 halbmondförmigen hell-gelben Flecken. Dadurch ist die mit keiner anderen einheimischen Schlange zu verwechseln
  • Körperbau: relativ schlank
  • Erreichbare Größe: Männchen bis 75 cm, Weibchen 140 bis 150 cm

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