Pflanzkörbe – Glossar

Statt die Teich- und Wasserpflanzen direkt in das Teichsubrat einzupflanzen, kann man sie auch in Pflanzkörbe setzen und dann einzeln direkt auf der Teichfolie, Plastikwand oder auf welchem Teichboden auch immer platzieren. Dadurch kann man sich zumindest in der Tiefenzone des Gartenteichs ein flächendeckendes Bodensubstrat sparen. Das hilft, Schlammansammlungen, Bildung von Bodenmulm und potentiell anaeroben Bereichen mit der Neigung zu Faulschlammbildung zu vermeiden. In der Flachwasserzone ist der Wasserstand in der Regel zu gering, hier müssen die Pflanzen direkt in ein möglichst lockeres und nährstoffarmes Substrat eingepflanzt werden.

Pflanzkörbe bekommt man aus geflochtenem Naturmaterial aber auch aus Kunststoff mit einer gitterartigen Struktur. Den Pflanzkorb kleidet man mit Jute oder einem anderem grobem Naturstoff aus, füllt ihn mit Bodengranulat und setzt den Wurzelballen oder das Rhizomstück in das Substrat so ein, dass der Wurzelhals dicht unter der Oberfläche liegt. Als Pflanzsubtrat wird ein ungedüngtes Sand-/Lehmgemisch oder im Handel erhältliche Teicherde gewählt. Als Dünger nimmt man am besten Düngerstäbchen oder -Kügelchen, die über einen längeren Zeitraum ihre Nährstoffe dicht an der Wurzelbasis an die Pflanzen abgeben und das Teichwasser nicht unnötig belasten. Damit das Pflanzsubstrat nicht ausgeschwemmt wird, wird es mit einer dünnen Schicht aus kalkfreiem Kies abgedeckt.

Der Fachhandel bietet aber auch komplett ausgestattete Containerware mit einem geeigneten Substratgemisch und Langzeitdünger, die man mitsamt der Pflanze im Teich platzieren kann. Um größere Pflanzkörbe und Kübel zu kaschieren, gruppiert man größere Steine drum herum oder klemmt sie zwischen Wurzelholz ein. Das verhindert zugleich, dass sie von größeren Fischen umgestoßen werden können.

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