Ähriges Tausendblatt
Myriophyllum spicatum

Ähriges Tausendblatt mit seinen, im Wasser flotierende Sprossen

Ähriges Tausendblatt mit seinen, im Wasser flotierende Sprossen (Foto: BerndH, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

Pflege
Einfach
Zucht
Einfach
Wassertiefe
40 bis 120 cm
Standort
sonnig bis halbschattig
Winterhart
Ja
Vermehrung
durch Ausläufer

Da das Ährige Tausendblatt bis zu 2 m lange, im Wasser flotierende Sprossen bildet und sich rasch ausbreitet, kommt es nur für größere Teiche infrage. Dort ist es allerdings ausgesprochen nützlich als Sauerstofflieferant und zur Klärung des Wassers. Dadurch und durch die damit verbunden Reduktion der im Wasser gelösten Nährstoffe lässt sich manche Algenblüte verhindern. Zudem bietet es der Fischbrut ausgezeichnete Versteckmöglichkeiten.

Verbreitung und Lebensraum von Myriophyllum spicatum

Das Ährige Tausendblatt ist eine einheimische Wasserpflanze, die in weiten Teilen Europas, in Teilen Afrikas und Asien, sowie auf den Philippinen und Sumatra vorkommt.

Es wächst in stehenden und langsam fließenden Gewässern wie Weihern und Teichen, Seen und Altarmen. Es toleriert dabei auch mäßig verschmutztes Wasser.

Merkmale, Form und Färbung vom Ährigen Tausendblatt

Das Ährige Tasuendblatt (Myriophyllum spicatum) ist eine mehrjährige Wasserpflanze aus der Familie der Meerberen- oder Seebeerengewächse (Haloragaceae).

Wuchs

Es bildet bis zu 2 m lange Sprosse. Es wurzelt im Gewässergrund und wächst mit seinen langen Sprossen bis an die Wasseroberfläche, nur die Sprossspitzen ragen über den Wasserspiegel hinaus.

Blätter

Die gefiederten Blätter bilden 4-zählige Quirle.

Jedes Blatt setzt sich aus 25 bis 35 sehr schmalen Blattzipfeln, den Fiederblättchen, zusammen.

Blüte

Auch die rosa getönten, kleinen Blüten sind in Quirlen angeordnet. Sie sitzen in den Achseln von Tragblätter rund um die Spross-Spitzen, die bis zu 10 cm weit über den Wasserspiegel herausragen.

Im Bild eine senkrecht über den Wasserspiegel emporragende Sprossspitze mit den rötlichen männlichen Blüten oben und den weiblichen, weißlich-grünen Blüten unten
Im Bild eine senkrecht über den Wasserspiegel emporragende Sprossspitze mit den rötlichen männlichen Blüten oben und den weiblichen, weißlich-grünen Blüten unten (Foto: Christian Fischer, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported).

Die unteren dieser Tragblätter sind gefiedert oder zumindest gezähnt. Sie sind meist so lang wie die Blüten. Die übrigen Tragblätter sind dagegen ganzrandig und kürzer als die Blüten. In den oberen Quirlen sitzen die männlichen Blüten – zu erkennen an ihren vier rötlich gefärbten Kronblättern und den 8 Staubgefäßen. Die weiblichen Blüten in den unteren Quirlen haben dagegen sehr kleine oder gar keine Kronblätter, aber Fruchtknoten und 4 kopfige Narben.

Die Blütezeit fällt in die Monate Juni bis August.

Pflege des Ährigen Tausendblatt im Gartenteich

Da das Ährige Tausendblatt bis zu 2 m lange Sprosse entwickelt und sich auch rasch ausbreiten kann, kommt es nur für große Gartenteiche mit einer entsprechenden Wassertiefe infrage.

Standort

Das Ährige Tausendblatt verträgt sowohl einen sonnigen als auch halbschattigen Platz, nur keinen Standort im vollem Schatten.

Wasserbedingungen

Das Wasser darf nicht zu nährstoffarm sein. Optimal entwickelt es sich in mäßig nährstoffreichem, nicht von Algenblüte getrübten und von Fadenalgen überzogenen Gartenteichen.

Wassertiefe

Die Stelle, an der dieses Tausendblatt – am besten mit Hilfe eines Steines – im Wasser versenkt wird, sollte wenigstens 40 cm, besser bis zu 1 m tief sein. Denn je tiefer der Teich an dieser Stelle ist, desto senkrechter wächst Myriophyllum spicatum in die Höhe, ohne benachbarte andere Wasserpflanzenarten zu bedrängen.

Im Flachwasser dagegen flotierenden die langen Sprossen fast waagerecht dicht an der Wasseroberfläche und neben damit mit anderen untergetauchten Wasserpflanzen zu viel Licht und den Schwimmblatt- und emersen Teichpflanzen zu viel Platz weg.

Im Gartenteich nehmen die gefiederten Blätter viele Nährstoffe aus dem Wasser direkt auf und helfen so, das Wasser zu klären und zu reinigen und gleichzeitig mit Sauerstoff anzureichern. Außerdem bieten die langen Sprosse dieses Tausendblatts vielen Teichbewohnern Schutz und dienen Libellen– und anderen Insektenlarven als Kletterhilfe.

Wenn der am Teichgrund zur Verfügung stehende Platz dafür ausreicht, kann man das Ährige Tausendblatt gut mit anderen untergetauchten Wasserpflanzen wie dem Wasserstern oder dem Rauhen Hornbatt kombinieren.

Damit sich das Tausendblatt sich nicht zu sehr im Gartenteich ausbreitet und andere Pflanzen verdrängt, muss rechtzeitig regulierend eingegriffen werden.

Vermehrung des Ährigen Tausendblatts

Die vegetative Vermehrung gelingt sehr einfach. Dazu trennt man einige Triebstücke von der Pflanze ab – am besten während der Hauptvegetationszeit in den Sommermonaten und setzt sie an anderer Stelle wieder. Damit sie nicht wieder an die Wasseroberfläche auftreiben, beschwert und versenkt man sie mit Hilfe eines Pflanzsteines.

Der Fachhandel bietet dazu auch die passenden Pflanzringe aus unglasierter, gebrannter Keramik. Dazu zieht man das untere Ende des Pflanzentriebes etwa 1 cm durch den Ring und gräbt diesen dann ins Bodensediment ein.

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