Lotusblume
Nelumbo spec

Die Lotusblume - Nelumbo spec

Foto: Peter Schröder, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

Pflege
Mittel
Zucht
Schwierig
Wassertiefe
10 bis 30cm
Standort
sonnig
Wasserhärte
weich bis mittelhart
Winterhart
Nein
Blütenfarbe
Chremfarben
Blütezeit
Juni bis Juli
Vermehrung
vegetativ über das Rhizom, emers

Die Lotusblume ist uns vor allem aus asiatischen Ländern bekannt, da sie dort in der Mythologie des Buddhismus, aber auch im Hinduismus eine Rolle spielt. Und eines der größten Bauwerke Dehlis, der Bahai Tempel ist in Form einer riesigen, sich öffnenden Lotusblume gebaut. Es gibt jedoch zwei Arten: Die Amerikanische Lotusblume Nelumbo lutea, im Sommer hellgelb blühend, wird bei uns nur in Botanischen Gärten kultiviert. Die Indische Lotusblume Nelumbo nucifera ist wesentlich formen- und farbenprächtiger und wird auch bei uns für den Gartenteich in einigen Zuchtsorten angeboten. Sie braucht viel Sonne und Wärme, sowie reichlich Nährstoffe. Man pflanzt sie im Frühsommer in einen Kübel bei mittlerer Wassertiefe. Sie ist aber auch bestens für einen Platz im Miniteich geeignet. Im Winter muss sie in einen frostfreien, aber kühlen Raum umquartiert werden.

Verbreitung und Lebensraum der Lotusblume

Lotusblumen kommen in zwei Arten vor. Die Amerikanische Lotusblume Nelumbo lutea aus dem tropischen Amerika und die im tropischen und subtropischen Asien weitverbreitete Indische Lotusblume Nelumbo nucifera. Es gibt aber auch im tropischen Norden Australiens Wildbestände der Indischen Lotusblume.

Merkmale, Form und Färbung der Lotusblume

Die Lotusblume bildet mit zwei Arten die Familie der Lotusgewächse (Nemubluoceae). Auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag, mit den Seerrosen sind die Lotusblumen nicht näher verwandt. Ebenso wenig mit den unter Aquarianern hoch geschätzten Tigerlotus, obwohl ihre großen Laubblätter eine gewissen Ähnlichkeit mit denen der Lotusblumen aufweisen. Beide Arten sind mehrjährig. Ihre Laubblätter sind schildförmig. Das Besondere an diesen Blättern ist, dass sie durch ihren schuppenförmigen Blattaufbau völlig wasserabweisend sind. Das Wasser perlt an ihnen ab. Das schützt die Pflanze vor Bakterien- und Pilzbefall. Dieser sogenannte Lotuseffekt wird inzwischen auch der Herstellung technischer Produkte zur Oberflächenversiegelung genutzt. Die Blüten sind zwittrig und werden in ihren Heimatländern von bestimmten Käferarten bestäubt.

Pflege der Lotusblume im Gartenteich

Lotusblumen brauchen einen sonnigen Platz mit nicht mehr als 30 bis 40cm Wassertiefe und ein nährstoffreiches, gut gedüngtes Bodensubstrat. Dazu pflanzt man sie nicht direkt in den Teichboden, sondern in einen Kübel. Das erleichtert das Handling, wenn man den Boden nachdüngen oder die Pflanze winterfest machen muss. Man kann Lotusblumen aber auch gut in einem Miniteich auf Balkon oder der Terrasse pflegen. Dieser Bottich sollte aber einen Mindestdurchmesser von 1m haben und mit einer 40cm hohen Lehmschicht gefüllt sein. In diese Erde werden die einzelne Rhizomstücke so eingepflanzt, dass ihre Spitzen schräg nach oben weisen. Das ganze Rhizom sollte etwa 10cm hoch mit Erde bedeckt werden. Über dem Bodensubstrat muss sich ständig eine 10 bis 20cm hohe Wasserschicht befinden. Das Wasser sollte möglichst kalkfrei, zumindest aber kalkarm sein.

Einige Sorten der Amerikanischen Lotusblume Nelumbo lutea sollen angeblich auch bei uns winterhart sein. Die Blüten erscheinen ab Juli an langen Stielen, die bis zu einem Meter hoch über die Wasseroberfläche ragen können. Aber es empfiehlt sich auch bei diesen Sorten, die Lotusgewächse an einem kühlen, aber frostfreien Platz zu überwintern. Dazu muss man sie nicht unebdingt in einen geschlossenen Raum stellen. Man kann ihre bananenförmig dicken Rhizome aber auch in einer mindestens 30cm hohen Schicht aus Falllaub den Winter über einschlagen. Die Erde darf aber auch im Winter nicht austrocknen und muss permanent feucht gehalten werden.

Fruchtstand einer Lotusblume
Fruchtstand einer Lotusblume – Foto: Peter Schröder, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

Vermehrung der Lotusblume

Zumindest in den wärmeren Regionen Süddeutschland kann die Indische Lotusblume durch ihre Rhizome auch im Gartenteich vegetativ vermehrt werden. Dabei muss man allerdings mit vorsichtig zu Werke gehen, da die Rhizome sehr brüchig sind und sich ohne Triebspitze nicht weiter vermehren können. Etwa alle 3 bis 4 Jahre sollte man Lotusgewächse umpflanzen. Bei dieser Gelegenheit kann man dann die Pflanze durch Teilung des Rhizoms vegetativ vermehren.

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