Er stammt ursprünglich aus dem Osten der USA, wurde aber bereits vor mehr als 100 Jahren in Deutschland als Aquarienfisch eingeführt. Inzwischen gibt es auch in Frankreich und Norddeutschland einige Wildpopulationen des Amerikanischen Hundsfischs. Hundsfische sind leicht zu halten und zu vermehren. Dank ihrer akzessorischen Luftatmung können sie selbst in sauerstoffarmen, verschmutzten, schlammigen Kleingewässern überleben. Der Hundsfisch ist ein ruhiger, etwas versteckt lebender Teichbewohner der unteren Wasserschichten.

Verbreitung und Lebensraum des Amerikanischen Hundsfisches

Die ursprüngliche Heimat des Amerikanischen Hundsfischs sind die östlichen Bundesstaaten der USA. Dort lebt er in flachen, stehenden Gewässern, Sümpfen und langsam fließenden Gewässern mit einem schlammigen Untergrund. Ende des 19.Jahrhunderts gelangte er erstmals als Kaltwasserfisch für Aquarien nach Deutschland. Inzwischen gibt es im Zentrum Frankreich und in Norddeutschland einige wildlebende Populationen. Der Europäische Hundsfisch Umbra krameri ist inzwischen so selten geworden und seine Freilandvorkommen vom Aussterben bedroht, dass man stattdessen den Amerikanischen Hundsfisch als Besatz für den Gartenteich nehmen kann.

Merkmale, Form und Färbung des Amerikanischen Hundsfisches

Der Amerikanische Hundsfisch hat ähnlich wie der Europäische Hundsfisch einen lang gestreckten, fast drehrunden und seitlich kaum abgeflachten Körper. Die Rückenflosse ist weit nach hinter verlagert und hat im Gegensatz zum Europäischen Hundsfisch eine abgerundete Oberkante. Hundsfische haben verhältnismäßig große Rundschuppen, die nicht nur die Flanken, sondern auch Kopf und Kiemendeckel bedecken. Die Rückenpartie ist dunkelgrün, die Flanken sind bräunlich-grün gefärbt mit 12 schmalen, etwas helleren, aber recht undeutlichen Längsstreifen. Die Schwanzflosse ist abgerundet und an der Basis dunkel gesäumt.

Pflege des Amerikanischen Hundsfisches im Gartenteich

Wie auch der Europäische Hundsfisch gilt der amerikanische Artgenosse als ausgesprochen zäher, standorttreuer Fisch, der selbst in verdreckten, sauerstoffarmen und von der Sonne aufgeheizten Tümpeln existieren kann. Dazu wird er durch eine zusätzliche Luftatmung befähigt. Bei Sauerstoffmangel schießt er an die Wasseroberfläche, schnappt Luft, die er dann wieder durch die Kiemenspalten nach außen presst. Soweit sollte es natürlich im Gartenteich nicht kommen. Als Nahrung dienen Zooplankton und kleinere Wirbellose; zusätzlich kann der Hundsfisch mit handelsüblichem Zierfischfutter versorgt werden.

Vermehrung des Amerikanischen Hundsfisches

Die Laichzeit des Amerikanischen Hundsfischs fällt in die Monate April und Mai. Die Eier werden zwischen die Pflanzenbestände der Flachwasserzone gelegt. Bereits nach etwa 1 Woche schlüpfen die Fischlarven. Die Jungfische sind mit 2 Jahren ausgewachsen und geschlechtsreif.

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