Pfauenaugenbarsch
Centrarchus macropterus

Pfauenaugenbarsch Centrarchus macropterus

Pfauenaugenbarsch Centrarchus macropterus - Foto: Tino Strauss, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

Pflege
mittel
Zucht
mittel
Idealtemperatur
6 bis 23°C
Erreichbares Alter
5 Jahre
Winterhart
Nein
Für Teichart
Normaler Teich

Der Pfauenaugenbarsch lässt sich ebenso gut im Gartenteich pflegen und züchten wie andere Vertreter aus der Familie der Sonnenbarsche. Er reagiert jedoch empfindlich auf plötzliche Veränderungen in der Wasserbeschaffenheit wie Temperaturschwankungen oder Absinken des pH-Wertes. Ist das Wasser klar und sauber und bleiben die Wasserverhältnisse konstant, dann ist er ein genügsamer und friedlicher Fisch, der auch in Gruppen gepflegt und sogar an Trockenfutter gewöhnt werden kann. Er ist etwas kälteresistenter als andere Arten und kann u.U. in einem entsprechend tiefen Teich überwintert werden. Wer dies Risiko scheut, sollet ihn in einem Kaltwasseraquarium überwintern lassen. Auch bei den Pfauenaugenbarschen betreibt ausschließlich das Männchen die Brutpflege.

Verbreitung und Lebensraum des Pfauenaugenbarschs

Der Pfauenaugenbarsch hat sein natürliches Verbreitungsgebiet in den östlichen Bundesstaaten der USA von Illinois bis Texas und Florida. Dort wird die Art Flier genannt. Er besiedelt sumpfige Gewässer, pflanzenreiche Seen und Teiche und Überschwemmungszonen und Rückstaugebiete entlang der Flüsse. In den USA ist der Flier ein beliebter Aquarienfisch.

Merkmale, Form und Färbung des Pfauenaugenbarschs

Der Pfauenaugenbarsch gehört zur Familie der Sonnenbarsche (Centrarchidae). Der Pfauenaugenbarsch, nicht zu verwechseln mit dem tropischen Pfauenaugenbuntbarsch, ist der einzige Vertreter der Gattung Centrarchus. Er hat einen relativ kurzen, hochrückigen und seitlich stark zusammengedrückten Körper. Die Seitenlinie ist vollständig ausgebildet. Die obere Körperpartie ist dunkelbraun bis olivbraun gefärbt. Die Flanken sind deutlich heller olivfarben, bei seitlich einfallendem Licht schimmern sie silbrig bläulich. Die Bauchunterseite ist deutlich heller, blassgelb oder weißlich gefärbt. Über die Körperseiten verlaufen einige dunklere, nicht sehr ausgeprägte, teilweise unterbrochene Längsstreifen. Durch das Auge verläuft ein senkrechter, dunkler Strich. Rücken-, Schwanz- und Afterflosse sind mehr oder weniger farblos durchsichtig, leicht gelblich bis rötlich gefärbt mit orangeroten und schwarzen Punkten. Am hinteren Ende der Rückenflosse haben jüngere Fische an der Basis einen schwarzen Fleck mit einem orangefarbenen Rand. Die Geschlechter sind außerhalb der Laichzeit schwer voneinander zu unterscheiden. Beim Weibchen ist die Afterflosse oft weiß gesäumt, und der Augenfleck tritt zum Laichzeit stärker hervor. Beim Männchen ist dagegen die Afterflosse in der Regel schwarz gesäumt und der Augenfleck tritt zur Laichzeit zurück.

Pflege des Pfauenaugenbarschs im Gartenteich

Der Pfauenaugenbarsch reagiert ausgesprochen empfindlich gegenüber Schwankungen in Wassertemperatur und ‚Qualität‘ oft sogar mit nur schlecht auszukurierenden Verpilzungen. Der pH-Wert muss stets etwas höher als 7, also im schwach alkalischen Bereich liegen. Im Sommer sollte die Wassertemperatur im Teich 22°C nicht übersteigen, im Winterquartier nicht unter 8°C absinken. Pfauenaugenbarsche kann man mit Lebend- und Frostfutter versorgen, sie lassen sich sogar – im Gegensatz zu anderen Vertretern der Sonnenbarsche – auch an Trockenfutter gewöhnen. Pfauenaugenbarsche sind relativ friedlich und gesellig, aber etwas scheu gegenüber anderen Fischarten. Man sollte sie daher am besten im Teich in einer kleinen Gruppe mit ihresgleichen halten. Jungfische können auch gegenüber ihren Pflegern zutraulich werden, während die Alttiere meist scheu bleiben. Auch Pfauenaugenbarsche sollten im Herbst ins Winterquartier umgesiedelt werden. Dazu setzt man sie am besten in Kaltwasseraquarium um, welches adäquat mit einem sandigen Bodengrund und feinfiedrigen Wasserpflanzen ausgestattet wird. Eine gut funktionierende Filteranlage und Belüftung ist ebenso wichtig. Züchter einer norddeutschen Teichfarm lassen die Pfauenaugenbarsche, ebenso wie die Scheibenbarsche und die Diamantbarsche am Grund der tiefen Teiche im Freiland überwintern (GERTSENBERG 1999).

Vermehrung des Pfauenaugenbarschs

Auch bei den Pfaugenaugenbarschen bewacht das Männchen das Gelege und betreibt Brutpflege.

Literaturhinweis

GERSTENBERG,B. (1999): Eine Kaltwasser-Fischfarm.- DATZ Jhrg. 52, Heft 6/99, S.58-59.

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