Verbreitung und Lebensraum des Rückenschwimmers

Die Rückenschwimmer sieht man häufig in kleineren, stehenden und wasserpflanzenreichen Gewässern. Sie sind ausdauernde Flieger und landen auf ihren Überlandflügen auch irgendwann im eigenen Gartenteich. Die Rückenschwimmer bilden eine eigene Familie (Notonectidae) und sind in Mitteleuropa mit 6 Arten vertreten. Die häufigste Art ist Notonecta glauca. Die besonders auffallend schwarz-gelblichweiß gestreifte Art Notonecta obliqua kommt dagegen vor allem in norddeutschen Kleingewässern vor, in Süddeutschland ist sie sehr selten.

Merkmale, Form und Färbung des Rückenschwimmers

Da Rückenschwimmer meist mit der Bauchseite nach oben schwimmen, ist bei ihnen im Gegensatz zu den meisten anderen Insekten, der Bauch dunkler gefärbt als die Rückenpartie. Die Bauchseite ist dicht mit feinen, schwarzen Härchen besetzt. Mit denen kann eine silbrig glänzende Luftblase festgehalten werden, die unter Wasser wie eine physikalische Kieme wirkt. Der Rückenschwimmer entzieht über seien Hinterleibsöffnungen der Luftblase Sauerstoff und gibt im Gegenzug veratmetes Kohlendioxid ab. Dadurch löst sich im Wasser gelöster Sauerstoff nach, sodass der Rückenschwimmer eine Zeitlang auch unter Wasser über einen ausreichenden Sauerstoffvorrat verfügt.

Die Flügel bleiben beim Schwimmen dachförmig über dem Hinterleib gefaltet. Der Rückenschwimmer kann mit seinem Stechrüssel sehr schmerzhaft zustechen. Er wird deshalb im Volksmund auch Wasserbiene genannt.

Pflege des Rückenschwimmers im Gartenteich

Der Rückenschwimmer schwimmt in der Regel mit der Bauchseite nach oben, wobei ihn seine langen Hinterbeine vorwärts rudern. Wenn er sich nicht rücklings durchs Wasser bewegt, hängt er unbeweglich an der Wasseroberfläche, von der er sich mit den Vorderbeinen und dem Hinterleib abstützt. Er registriert geringste Erschütterungen auf der Wasseroberfläche und packt dann blitzschnell sich nähernde Beutetiere wie anfliegende Insekten, an der Wasseroberfläche Atem holende Stechmückenlarven und andere Wasserinsekten, aber auch Kaulquappen.

Rückenschwimmer sind aber auch gute Flieger. Wenn sie ans Ufer klettern und ihre Flügel trocken sind, starten sie zu Überlandflügen ins nächste Gewässer. Auf diese Weise tauchen sie auch irgendwann im heimischen Gartenteich auf.

Vermehrung des Rückenschwimmers

Rückenschwimmer paaren sich im Frühjahr. Das Weibchen sticht Wasserpflanzen an und legt seine Eier einzeln ins Pflanzengewebe ab. Ihre Larven durchlaufen im Frühsommer vier Stadien, bis sie sich endgültig zur Imago ein letztes Mal häuten. Die Larven ähneln in ihrem äußeren Erscheinungsbild den ausgewachsenen Rückenschwimmern, unterscheiden sich aber vor allem in der Größe von den adulten Tieren.

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