Gartengeräte und Werkzeuge richtig verstauen


Eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen Gartenteich ist der richtige Standort. Der Bau eines Teichs im Garten ist ein beliebtes Projekt für Heimwerker. Beim Aushub, beim Auslegen des Teichs sowie bei der Gestaltung und Bepflanzung kommt es auf eine detaillierte Planung an. Bevor mit dem Bauen des Gartenteichs begonnen werden kann, muss zunächst eine Grube ausgeschachtet werden.

Das Errichten eines Gartenteichs kann durchaus in Eigenregie durchgeführt werden, vorausgesetzt, die notwendigen Werkzeuge und Gerätschaften wie Schaufel, Spaten, Schubkarre und Spitzhacke sind vorhanden. Beim Hantieren mit Rechen, Schere oder anderen spitzen Gegenständen kann es vorkommen, dass die Teichfolie beschädigt wird. Undichte Stellen können jedoch meist mit geeignetem Werkzeug oder Reparaturkits selbst repariert werden.

Um Gartengeräte und Gartenwerkzeuge anschließend platzsparend einzulagern, empfiehlt es sich, einen Geräteschuppen im Garten mit einzuplanen. In einem Gerätehaus können außer den verschiedenen Gartengeräten auch Gartenmöbel, Fahrräder und Mülltonnen untergebracht werden.

Gartenhaus für Geräte

Normalerweise verfügt ein Geräteschuppen über ausreichend Stauraum, damit die Gartenutensilien sicher untergebracht und vor ungünstigen Witterungsbedingungen geschützt werden können.

Allerdings sollte das Gartengerätehaus nicht zu viel Platz im Freien einnehmen. Fachleute wie die Experten von baumarkteu.de weisen darauf hin, dass bei einem Garten- und Gerätehaus Eigenschaften wie die Ausstattung, die Materialqualität, Wartung und Einfachheit der Montage berücksichtigt werden sollten. Neben der Langlebigkeit zählt auch die Größe der verfügbaren Stellfläche zu den wesentlichen Kriterien für das Gerätehaus im Garten. Um Strom zu sparen, ist ein Geräteschuppen mit Fenster praktisch, da man sich im Inneren zumindest bei Tageslicht ohne Beleuchtung leicht zurechtfindet.

Worauf bei einem Gartengerätehaus achten?

Gerätehäuser findet man in verschiedenen Größen und Ausführungen. Zu den gängigsten Materialien zählen Holz, Kunststoff und Metall. Die Beschaffenheit des Materials gehört ebenfalls zu den wichtigen Kriterien. So sollte darauf geachtet werden, dass ein Gartengerätehaus hochwertig verarbeitet und stabil ist.

Außerdem muss der Geräteschuppen im Garten für den jeweiligen Einsatzzweck geeignet sein. Während Holz-Gartenhäuser einen hohen Pflegeaufwand und regelmäßige Pflege mit Holzschutz, Lacken und Lasuren erfordern, können Kunststoff-Gerätehäuser einfach mit Wasser und Schwamm gereinigt werden. In einem Gerätehaus aus Kunststoff können größere Gartengeräte untergebracht werden als im Gartenschrank.

Bevor ein Geräteschuppen im Garten aufgebaut wird, sollte über den Stellplatz entschieden werden. Bei manchen Gartenhäusern aus Kunststoff wird ein Fundament benötigt. Da die Errichtung eines Unterbaus mit zusätzlichem Aufwand und Kosten verbunden ist, empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass Bodenplatten beim Gartenhaus mit im Lieferumfang enthalten sind und kein Fundament notwendig ist.

Gartengerätehäuser ohne Unterbau sind zudem leicht verschiebbar und können bei Bedarf ab- und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. Allerdings sind sie weniger sturmfest und bei Regen leichter unterspülbar, während Gartenhäuser mit Fundament sturmfester und gegen starken Regen besser geschützt sind.

Nachteilig wirken sich jedoch der höhere Kostenfaktor sowie die Tatsache, dass sich Gerätehäuser mit Fundament nicht einfach verschieben oder abbauen lassen, aus. Wenn nur wenige Geräte und Werkzeugteile verstaut werden sollen, kann ein Kunststoff-Gartenhaus, das keinen Unterbau benötigt, daher die flexiblere Alternative sein. Bei größeren Gartengerätehäusern ist meist auch eine Baugenehmigung notwendig. Dabei müssen die Regelungen des Baugesetzes und der jeweiligen Landesbauordnungen, die sich abhängig vom Bundesland voneinander unterscheiden, beachtet werden.