Holzboden für den Geräteschuppen

Der Holzboden im Geräteschuppen muss vor allem tragfähig, bruchsicher, belastbar und kratzfest sein. Deshalb wählt man für den Geräteschuppen am besten einen Holzboden mit einer groben Struktur und einer Oberfläche, die tritt- und rutschfest ist, aber auch pflegeleicht sein sollte.

Als Unterboden dient ein stabiles, tragfähiges Fundament. Gibt es Zwischenräume im Fundament, dann müssen sie mit Kies, Schotter oder Glas verfüllt werden.

Zwischen Fundament und Holzboden kommt eine strapazierfähige, robuste Folie als Sperrschicht. So wird verhindert, das Ungeziefer oder Unkraut in den Holzboden und in den Schuppen eindringen kann, ohne dass die Luftzirkulation zwischen Holz- und Unterboden vollständig blockiert wird. 

Holzboden für das Gartenhaus

An den Holzboden, das darunter liegendes Fundament und die Unterbodenkonstruktion werden im Gartenhaus prinzipiell die gleichen Anforderungen wie im Schuppen hinsichtlich Tragfähigkeit, Belastbarkeit, Tritt- und Rutschfestigkeit gestellt.

Zusätzlich hat ein Holzboden im Gartenhaus aber auch eine ästhetische Funktion zu erfüllen. Damit die Innenräume des Gartenhauses harmonisch und wohnlich wirken, sollten Holzwände und Holzfußboden in der Struktur und Farbe eine Einheit bilden und zueinander passen.

Soll im Gartenhaus auch gelegentlich gewohnt und übernachtet werden und sind neben der Kochnische auch Nasszelle und WC eingeplant, dann muss der Boden stellenweise auch Feuchtraum-geschützt, rutschfest und pflegeleicht sein. Ein herkömmliches Bodenlaminat wäre hier aber völlig fehl am Platz, da es keine Feuchtigkeit verträgt. Es gibt zwar spezielle Feuchtraumlaminate, die sind aber sehr teuer. Bewährt haben sich hier stattdessen Böden aus WPC-Laminat. Soll das Gartenhaus auch im Winter genutzt werden, dann ist außerdem eine gute Isolierung und Wärmedämmung des Bodens wichtig.

Gehören Hunde und Katzen mit ihren scharfen Zehenkrallen zum Haushalt, dann sollte der Boden nicht nur besonders rutsch-, sondern auch kratzfest ein.

Holzboden für die Veranda

Auch für Veranda und den Sitzplatz im Freien gilt, dass der Holzboden keinen direkten Kontakt mit dem Erdreich haben darf. Vorteilhaft ist hier ein solides Fundament aus Beton oder Steinplatten. Damit Regenwasser schnell wieder ablaufen kann, statt in das Holz einzudringen, sollte die Veranda zur Gartenseite leicht geneigt sein.     

Holzdielen aus einheimischen Hölzern sind zwar preiswert, aber weniger lang haltbar als Teak, Bangkirai oder Ipe. Aber leider stammen diese Tropenhölzer oft nicht aus nachhaltigen Kulturen, sondern teilweise immer noch aus illegalen Abholzaktionen natürlich gewachsener Regenwälder. Das ist nicht akzeptabel. Ein guter Kompromiss ist stattdessen die Verwendung von sibirischer Lärche, nicht nur von Holzböden im Haus und auf der Veranda, sondern für die Planken von Badesteg oder Holzbrücken.

Auch Druckkessel-imprägniertes Kiefern– oder ein anderes einheimisches Holz sollte für Steg- und Brückenanlagen nicht verwendet werden. Denn dabei besteht die Gefahr, dass Teile der giftigen Substanzen ins Wasser ausgewaschen werden.

Holz für den Badesteg

Ein Badesteg aus Holz wirkt natürlich und fuß-freundlich, lädt ein zum Relaxen, Sonnenbaden oder einfach um die Füße im Wasser baumeln zu lassen. Vorausgesetzt er ist rutschfest mit sicherem Grip, frost- und witterungsbeständig. Die Rutschfestigkeit wird erhöht, wenn die Riffelung der Holzbretter quer zur Laufrichtung des Stegs liegt. Außerdem darf das verwendete Holz nicht reißen oder splittern. Bewährt haben sich hier vor allem Planken und Dielen aus sibirischem Lärchenholz.

Die Dusche am Schwimmteich

Ob nach dem Bad im Schwimmteich oder nach der Gartenarbeit in der Sommerhitze, eine erfrischende Abkühlung durch eine Dusche ist auch im Garten möglich. Während man früher einfach die Schlauchbrause in den nächsten Baum gehängt hat, steigen die Ansprüche deutlich.

Eine stilvolle Gartendusche mit hochwertigem Grohe Duschsystem soll sich optisch in die Gartenlandschaft einfügen. Hierbei kommen spezielle Outdoor-Duschkabinen in Holzoptik zum Einsatz. Als Boden eignen sich, wie auch für den Badesteg, Lärchenholzplanken hervorragend.

Holz für die Rundbogenbrücke

Rundbogenbrücken passen zwar perfekt zu einem von asiatischen Vorbildern inspirierten Teich und Garten. Sie haben zwar eine höhere Tragfähigkeit als flache Brücken, weshalb die Unterbodenkonstruktion weniger massiv ausfallen darf, aber sie sollte nur für die Überbrückung größerer Wasserfläche verwendet werden. Ist der Teich zu klein, dann ist der Brückenradius geringer, dann steigt die Holzbrücke an den Enden desto steiler an. Bei Frost wird der Brücke dann sehr rutschig.

Egal ob Badesteg oder Brücke, sie brauchen eine massive, tragfähige Unterbodenkonstruktion aus dicken Holzbohlen. Damit liegen Steg oder Brücke automatisch sehr hoch über dem Wasser. Bei einem Abstand von 50cm und mehr, kann man nicht mehr einfach die ?Füße im Wasser baumeln lassen?. Und wird zu hoch über dem Wasser gebaut, dann braucht man steile Stufen oder Rampen. Verwendet man statt Holz eine Unterbodenkonstruktion aus Edelstahl, dann muss weniger massiv gebaut werden, und die Lauffläche liegt näher an der Wasseroberfläche. Infrage kommt stattdessen auch eine besonders leichte Konstruktion aus korrosionsbeständigem Aluminium. Wichtig ist in jedem Fall, dass der Abstand zwischen Holz und Wasser immer gewahrt bleibt, damit das Holz so rasch wie möglich abtrocknen kann. Würden die Planken direkt auf Holz genagelt, dann wäre die Haltbarkeit von Steg- oder Brücke bald stark gefährdet, weil das Holz an den Verbindungsstellen nicht mehr richtig trocknen kann.                                                                                

Ist das Wasser im Swimmingpool gechlort, dann muss auch das Holz von Badesteg oder Plattform durch eine spezielle Lackierung vor aggressivem Chlorwasser geschützt sein. Liegt der Pool direkt am Meer, müssen alle Geländer und Stegdielen aus salzwasserresistentem Holz angefertigt werden. Werden als Unterkonstruktion Aluminiumprofile verwendet, so müssen sie durch eine spezielle Lackierung oder durch Eloxieren vor Korrosion geschützt werden.