Fische im Gartenteich halten



Fische pflegen

Fische Füttern

Gerade für Aquarienfische, die zur Sommerfrische in den Gartenteich umziehen dürfen, bietet Anflugnahrung eine willkommene Abwechslung auf ihrem Speiseplan. Dazu zählen, Insekten, die versehentliche auf die Wasseroberfläche fallen, aber auch solche, wie die Stechmückenweibchen, die das Wasser gezielt zur Eiablage anfliegen. Das funktioniert in der Regel aber nur in einem größeren Gartenteich. Ein Miniteich bietet den Insekten zu wenig Landefläche. Falls der Teich genügend groß ist und nur spärlich mit Fischen besetzt ist, kann man dann unter Umständen auf eine Zufütterung verzichten.

Wie viele Fische dürfen in den Teich

Es ist ein immer wieder gerne gepflegtes Märchen, dass Fische am Ende der Nahrungskette für die Stabilität und das Biologische Gleichgewicht unverzichtbar seien. Das Gegenteil ist der Fall. Ein naturnah angelegter, größerer Teich wird auch irgendwann altern und umkippen, wenn man ihn nicht pflegt, aber das wesentlich später ohne als mit Fischbesatz. Erst mit Einzug der Fische in den Gartenteich fängt der Stress erst an und mit ihm der ständige Kampf gegen das Biologische Ungleichgewicht. Denn meist begnügt man sich ja nicht mit wenigen Fischen, sondern es muss wimmeln vor möglichst farbenprächtigen, gut genährten Fischen verschiedener Arten.

Quarantäne

Ob man die Fische vor dem Einsetzen zu ihren Artgenossen in den Gartenteich für einige Zeit in Quarantäne halten sollte, darüber gibt es konträre Auffassungen. Der Aufenthalt in einem Quarantänebecken bedeutet für den Fisch zusätzlichen Stress. Solche Aquarien sind meist viel zu klein und die Einrichtung ist kaum auf die Bedürfnisse des Fisches zugeschnitten. Das gilt vor allem für die relativ großen Koi, die in Panik geraten, versuchen aus dem Becken herauszuspringen und ich dabei verletzen könnten.

Aquarienfische im Teich

Neben den Sonnenbarschen und einigen anderen Fischarten aus Nordamerika, die bis auf die Wintermonate den größten Teil des Jahres im Gartenteich verbringen können, gibt es auch einige Aquarienfische aus den Tropen und Subtropen, die zur Sommerfrische in einen Teich umziehen können. Zierfische, die den Sommer über im Freiland verbracht haben, kehren dann umso robuster, größer und farbenprächtiger im Herbst in ihr Stammaquarium zurück. Und bei einigen Arten fördert dies sogar die Fortpflanzungsbereitschaft.

Ungeeignete Teichfische

Einige Fische sind für eine Haltung im Gartenteich völlig ungeeignet, auch wenn sie immer wieder dazu empfohlen werden. Dazu gehören vor allem der Graskarpfen, der Amerikanische Katzen- oder Zwergwels und Störe.

Koikrankheiten

Wie bei allen Fische, die im Aquarium oder Gartenteich gehalten werden, kann man aber auch den ostasiatischen Farbkarpfen, den Koi, zwischen umweltbedingten Krankheiten und Mangelerscheinungen, Parasitenbefall und Infektionskrankheiten unterscheiden.

Krankheiten erkennen

Auch bei bester Pflege und abwechslungsreicher Ernährung kommt sicher jeder Teichbesitzer früher oder später mit Fischkrankheiten, Würmern, Egeln oder dem Gelbrandkäfer in Berührung. Deshalb sollte man beim Beobachten der Teichfische stets auf Unregelmäßigkeiten achten.





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