Teiche aus Beton – Die Anfänge des Teichbaus

Beton – ungeschützt jedem Wetter, vor allem Frost  und im Teich auch Wasser ausgesetzt – kann Poren und Risse bilden; der Beton wird mit den Jahren porös: Ein im wahrsten Sinne „gefundenes Fressen“ für Pilze, Bakterien und andere Krankheitskeime oder einen glitschig-schmierigen Algenaufwuchs. Und es entstehen Setzungen im Erdreich, es kommt in der Betonwand zu tiefen Rissen und Spalten.  Die Betonwände müssen dann sandgestrahlt, gereinigt und neu abgedichtet werden.

Fertigteiche aus Kunststoff

Dann kamen die Fertigteiche aus Kunststoff-Hartschalen auf den Markt. Doch sie ermöglichen nur kleine Becken mit einem Fassungsvermögen bis zu wenigen Kubikmetern. Ihre Wände sind zu steil, Uferstreifen und Flachwasserzone sind zu schmal und die wulstförmigen Übergänge stellen für manche Wassertiere unüberwindbare Barrieren dar. Die schwarze oder dunkelgraue Farbe dieser Becken sieht auch nicht gerade natürlich aus, und sie kann das Wasser an heißen Sommer zu stark aufheizen.

Folienteiche – Der Klassiker

Folienteiche können zwar in beliebiger Größe bis zu 30 m³ und mehr angelegt werden, doch dann braucht man entsprechend dicke Folien. Es sei denn man verwendet einzelne Bahnen, die aufwendig verschweißt werden müssen. Außerdem werden Schutzvlies und Wurzelsperren als Unterlage und Ufermatten, sowie eine Kapillarsperre benötigt.  Das Ergebnis trotz allem Ziehen und Zerren: Faltenwurf, wohin man schaut!  Und sobald die Folie irgendwo beschädigt wurde, beginnt die mühsame Suche nach dem Leck.

Seit einigen Jahren sind auch Flüssigfolien auf dem Markt. Doch damit lassen sich vielleicht undichte Stellen im Beton oder in der Teichfolie abdichten. Zur Konstruktion selbst kleiner Teiche ist Flüssigfolie völlig ungeeignet. Denn die zwangsläufig zu dünner Folie ist nicht genügend zugfest und hält dem Wasserdruck nicht stand. 

Mit einem der geschilderten Probleme – Aufwuchs, Poren, Rissen und undichte Stellen oder Faltenwurf – hat vermutlich jeder Gartenteichbesitzer zu kämpfen. Deshalb geben viele ihren Teich wieder auf. Das muss aber nicht mehr sein!

GFK-Teiche: Teichbau der Zukunft?

Eine Alternative steht mit einem Glasfaserverstärkten Kunststoff zur Verfügung. Ein Glasverstärkter Kunststoff, kurz GfK, setzt sich aus einem 2-Komponenten-Epoxidharz und Glasfaser als Verstärkung zusammen. Die einzelnen Komponenten – das flüssige Epoxidharz, ein Härter und ein Glasfasergelege – können an Ort und Stelle verarbeitet werden. Damit lässt sich ein schadhafter Teich oder Pool ausbessern oder völlig neu anlegen.

Der GfK-Teich ist langlebiger als eine herkömmliche Teichfolie aus PVC, PE oder Kautschuk. Damit ist eine Teichgestaltung auch ohne lästigen Faltenwurf möglich. Der Epoxidharz in Kombination mit dem Härter ist lösungsmittelfrei, bietet eine optimale Haftung auf verschiedenen Unterlagen,  er ist mechanische belastbar auch bei einer hohen Wassersäule eines tiefen Teiches, und er ist beständig gegenüber Chemikalien, Sonnenlicht und UV-Strahlen.

Eine Alternative oder Ergänzung zum Epoxidharz bildet ein hochwertiger Polyurethan-Decklack. Damit lässt sich eine Endbeschichtung des Glasfaserverstärkten Kunststoffs erreichen, die form- und farbstabil und Aufwuchs abweisend ist. Der Teich muss dann nicht in Beton-Grau oder Folien-Schwarz angelegt werden, sondern in einem einladenden Blau oder natürlich wirkenden Grün- oder Brauntönen.

Natürlich kann man auch eine GfK-Beschichtung nicht direkt auf dem anstehenden Erdboden der Teichgrube anlegen. Dazu braucht man einen stabileren Untergrund aus einem mineralischen Material mit geringer Restfeuchte. Für den Teichboden eignet sich beispielsweise eine gut verputze Estrichmatte, für die Seiten- und Zwischenwände Beton, Mauerwerk oder Holzschalungen.    

Boden und Seitenwände müssen geschliffen und grundiert werden, bevor die dreilagige Beschichtung aus dem Epoxidharz, dem Glasgelege und schließlich dem Lack erfolgen kann. Das klingt komplizierter, als es in Wirklichkeit ist.

Aus GFK kann man einfach einen Gartenteich selber bauen. Bei HP-Textiles GmbH bekommt man Antwort auf alle Fragen zu den Einsatzmöglichkeiten, Materialeigenschaften und Bauanleitungen für einen GfK-Teich. Darüber hinaus bietet die HP-Textiles GmbH sämtliche notwendigen, aufeinander abgestimmten  Komponenten von der Grundierung, Epoxidharz und Härter, Glasgelege bis zum Decklack  und das Team steht dem künftigen DIY-Teichbauer auch persönlich beratend zur Seite ? egal ob man einen Teich nur ausbessern muss oder neu anlegen will.

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