Sumpfbärlapp
Lycopodiella inundata

Sumpfbärlapp - Lycopodiella inundata

Foto: Christian Fischer, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported

Pflege
Mittel
Zucht
Mittel
Wassertiefe
0 bis 5 cm
Standort
sonnig bis halbschattig
Wasserhärte
weich
Winterhart
Ja
Blütenfarbe
-
Blütezeit
bis -

Der Sumpfbärlapp braucht im Moorbeet einen hellen Platz bei einem sehr niedrigen Wasserstand und einer leichten Wasserbewegung. Er breitet sich kriechend dicht über dem Moorboden aus. Die niederliegenden Sprosse verankern sich am Boden. Nur die blütetragenden Triebe ragen aufrecht in die Höhe. Der Sumpfbärlapp wächst am besten in einem moorigen Bachlauf oder in einer schlammigen Torfmulde im Moorbeet.

Verbreitung und Lebensraum des Sumpfbärlapps

Der Sumpfbärlapp kommt in der nördlichen Hemisphäre vor allem im Osten Nordamerikas, und Europa vor, in Asien ist er seltener. Bei uns findet man ihn vom Tiefland bis in Höhenlagen von mehr als 2.000m ü. NN. Er wächst zwischen- und Hochmooren in offenem Gelände auf nassem und saurem Torfboden. Oft ist er mit einer unserer drei mitteleuropäischen Sonnentauarten vergesellschaftet.

Merkmale, Form und Färbung

Der Sumpfbärlapp ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die oft nur wenig mehr als 2cm hoch wird. Er bildet kriechende Stängel, die sich nur an ihren Enden verzweigen und dann aufrecht etwas in die Höhe wachsen. Die horizontal über dem Boden verlaufenden Stängelteile werden immer wieder von kleinen Wurzeln im Boden verankert.

Die nadelförmigen, leuchtend hellgrünen Blätter haben einen glatten Rand und enden stumpf ohne ausgeprägte Blattspitze. Dagegen sind die Sporophylle, die Sporen tragenden Pflanzenteile, länger als die Stängelblätter und im Gegensatz zu diesen gezähnt. Diese Sporophylle laufen in eine lange Spitze aus. Die Sporangienähre setzt sich vom übrigen Spross deutlich ab. Sie wird bis zu 5cm lang. Die Sporen reifen zwischen Juli und Oktober.

Pflege des Sumpfbärlapps am Gartenteich

Der Sumpfbärlapp braucht einen hellen Platz, wo er sich im Moorbeet ungehindert ausbreiten kann. Der Boden sollte sauer und locker sein, damit der Sumpfbärlapp mit seinen zahlreichen Würzelchen gut Fuß fassen kann. Der Sumpfbärlapp kann auch zeitweise einige cm unter Wasser stehen. Wichtig ist dabei aber eine leichte Wasserbewegung. Statt ins Moorbeet kann man ihn daher auch in einen flachen, moorigen Bach setzen, falls auch für das Moorbeet ein eigener Bachlauf vorgesehen ist.

Vermehrung des Sumpfbärlapps

Der Sumpfbärlapp bildet keine Samen sondern ähnlich wie die Farnen Sporen zur Vermehrung. Diese Sporen reifen Ende August bis Oktober heran und haben einen Durchmesser von nur 0,004mm. Die Sporen keimen aber oft erst nach Jahren. Einfacher ist es ihn durch Sprossteilung vegetativ zu vermehren.

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